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Entwicklungsprozess von Kindern und Eltern bzw. anderen
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Erzieherinnen. Ihr Ort ist das gesellschaftliche Teilsystem Kultur.
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Hier bündeln sich die Ergebnisse ökonomischer, politischer und
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wissenschaftlich-technischer Prozesse als Ressourcen oder
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Behinderungen für die Sozialisation der Kinder und Eltern bzw.
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erziehenden Menschen.
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Als primäres System der Sozialisation und Enkulturation ist die
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Familie zumindest in den ersten Lebensjahren der
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entscheidende Kontext für die Beziehungserfahrungen und
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Identitätsbildungsprozesse der meisten Kinder. Vor allem die
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Psychoanalyse und die von dem Psychoanalytiker Bowlby
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begründete Bindungstheorie (Bowlby 1972) haben die
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Bedeutung der frühen Kindheitserfahrungen betont. Diese
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diachronische Perspektive der Psychoanalyse sollte die
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systemische Familientherapie nicht gegen die der Synchronie
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und möglicher Zukünfte ausspielen. Dass es Kinder mit
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frühkindlichen Beziehungstraumata sehr viel schwerer haben,
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eine bezogene Individuation und akzeptierte Position in ihrer
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Lebenswelt zu gestalten, bestätigen die alltäglichen
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Erfahrungen in der psychosozialen Arbeit mit Familien, Kindern
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und
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Jugendlichen.
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Auch
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Entwicklungsund
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Persönlichkeitspsychologie erhärten diese Sichtweise.2
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Sozialisation und Enkulturation sind keine zeitlich auf Kindheit
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und Jugend eingeengte, sondern lebenslange Prozesse. Wie so
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vieles ist auch das eine Errungenschaft der hoch entwickelten
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bürgerlichen
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Gesellschaft.
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In
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den
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zurückliegenden
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frühbürgerlich-industriellen, vor allem in den feudalistischagrarischen Gesellschaftssystemen lagen die Rollen fest, und es
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genügte im Normalfall, sie am Anfang des Lebens für dessen
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ganze Spanne zu internalisieren. Für unsere Kultur ist das
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Lernen bis ins hohe Alter gleichermaßen eine Chance und
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Notwendigkeit (Lehr 1983, 1984). Hier gewinnt z. B. der Begriff
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der „jungen Alten“ seinen entwicklungspsychologischen Sinn:
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Wir bleiben jung bis ins hohe Alter, wenn wir unsere geistige
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