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Abb. 5: Anklagen (nach Satir 1989, S. 89)
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„Anklagen“ (ebd., S. 89): Körperhaltung, Tonlage, Mimik und
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Gestik weisen nur auf den bzw. die anderen, Selbstreflexion
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wird nicht zugelassen. Die Beziehungsbotschaft heißt: „Ich bin
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hier die Herrin im Hause.“ Die verwendeten Worte beinhalten
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Anklagen, der Körper ist aggressiv gespannt, die Botschaft im
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Bereich der Selbstoffenbarung heißt: „Ich fühle mich einsam
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und ungeliebt, nur als Boss bekomme ich, was ich brauche.“
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Die Anklagende appelliert an die Bereitschaft der anderen, sich
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zu unterwerfen. Als Beziehungsstrategie ist das Anklagen ein
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mehr oder weniger erfolgreicher Versuch, die eigene psychische
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Schwäche in Stärke zu verwandeln.
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