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WR Jugendhilfe 1 05.book Seite 291 Mittwoch, 14. September 2005 7:25 19
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12. Jugendhilfeplanung
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• Entwicklung eines Spielflächenkonzepts für einen öffentlichen Park
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in einem dicht bebauten Wohngebiet
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• Einrichtung eines Mittagstischs und offenen Betreuungsangebots für
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Schülerinnen einer Grund- und Hauptschule.
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Die Erfahrungen in den Projekten wurden von den Planerinnen evaluiert, und die Aktivitäten sollen – nach der Verbesserung einiger vor
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allem struktureller Schwächen – in den nächsten Jahren auf andere
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Sozialräume ausgedehnt werden.6 Der Evaluationsbericht betont die
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insgesamt gelungenen Ergebnisse auf der materiellen und immateriellen Ebene.
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• Immaterielle Ebene: Am umfassendsten werden von den beteiligten
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Akteuren Beziehungsveränderungen und positive Lernerfahrungen
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beschrieben – der neue Grad an Vernetzung, die Verbreitung der Informationen über Bedarf, Angebote und die neue Kultur der Zusammenarbeit im Sozialraum werden betont, auch die erlebte Wertschätzung vonseiten der Politik, Verwaltung und (Fach-)Öffentlichkeit.
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• Materielle Ebene: Neben der Einrichtung von insgesamt fünf neuen
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Angeboten für Eltern, Kinder und Jugendliche wurden u. a. neue
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räumliche, finanzielle und personelle Ressourcen für die Entwicklung der sozialen Infrastruktur erschlossen. Außerdem entstanden
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neue Vernetzungsstrukturen (AK Jugendarbeit; neue Sozialraumkonferenz) zwischen Einrichtungen und interessierten Bürgerinnen
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in den Sozialräumen.
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3.2 Partizipation und kommunikative Verständigung
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im Prozess der Planung und ihrer Umsetzung
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Treten wir nach dieser Beschreibung zentraler Arbeitsschritte und einiger Ergebnisse der vorgestellten Jugendhilfeplanung einen Schritt
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zurück und analysieren dieses Fallbeispiel unter dem Fokus von kommunikativer Verständigung, Partizipation und Netzwerkbildung (»Planung als Handlungsmodus der Reflexion«) etwas ausführlicher.
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• Es wird deutlich, dass Jugendhilfeplanung nicht nur als wissenschaftlich qualifizierte Ermittlung der erforderlichen Wissensbasis zur Lösung örtlicher Probleme in der Jugendhilfe verstanden und konzipiert
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6 Die Verbesserungen beziehen sich vor allem auf die bessere Klärung von Zuständigkeiten und Kompetenzen in der aktivierenden Planung bzw. auf ein ausreichendes,
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schnell verfügbares Budget für laufende Kosten in den Projekten (Öffentlichkeitsarbeit,
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Sachkosten etc.) sowie die Aufwertung der Sozialraumkonferenzen durch erweiterte
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Kompetenzen.
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