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WR Jugendhilfe 1 05.book Seite 157 Mittwoch, 14. September 2005 7:25 19
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6. Sozialräumliche, integrierte und flexible Jugendhilfe im Gemeinwesen
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Themen vor, die sie vorher anhand von Fragebogen in ihren Klassen
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erarbeitet hatten, und forderten Antworten ein. Die Mitarbeiterinnen
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von INKI e. V. überprüften im Weiteren zusammen mit den Kindern
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die Umsetzung der von den Bürgermeistern versprochenen Veränderungen und gaben Rückmeldungen an die beteiligten Kinder. Wenn
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Zusagen nicht eingehalten wurden, werden die Enttäuschungen bearbeitet, die Kinder zu »langem Atem« und zu neuen kreativen Formen ihrer Interessensvertretung ermutigt.
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Diese Aktion »Kinder erobern das Rathaus« soll in Zukunft regelmäßig durchgeführt werden.
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»Kinder mischen mit« bietet so ein Lernfeld zur Einübung politischen Engagements im Gemeinwesen. Natürlich können Kinder und
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Jugendliche hier auch persönliche Sorgen, Nöte und Ängste ansprechen. Sie bekommen gegebenenfalls dafür ein Beratungsangebot.
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8.3 Kooperation der SOS-Kinder- und Jugendhilfen mit Schulen
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8.3.1 Ausgangslage für die Kooperation zwischen den
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SOS-Kinder- und Jugendhilfen mit Schulen
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Gemäß unserer Gesamtkonzeption wurde mit Entstehung von SOSKinder- und Jugendhilfen in Göppingen im Jahr 1996 die Zusammenarbeit mit Schulen als wichtigen Kooperationspartnern gesucht.
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Lehrerinnen sind damit konfrontiert, dass Schulen nicht mehr
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reine Lernstätten sein können, sie sind Lern-, Lebensstätten und Erfahrungsräume für Kinder und Jugendliche. Dadurch wird das System Schule vor zusätzliche Aufgaben gestellt. Schülerinnen zeigen in
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der Schule Verhaltensweisen, die auch auf Defizite in anderen Lebensbereichen hindeuten (familiäre Problemlagen, Perspektivlosigkeit, Ausgrenzung etc.). Sie weisen darauf hin, dass sie Unterstützung
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brauchen. Lehrerinnen sind damit häufig überfordert. Deshalb ist es
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wichtig, dass Schule und Jugendhilfeträger als sich ergänzende Systeme zusammenarbeiten.
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Gerade für Kinder und Jugendliche, die unter erschwerten Bedingungen aufwachsen, ist es wichtig, sie dort aufzusuchen, wo sie sich
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aufhalten. Dort, wo sie ihr auffälliges Verhalten zeigen, kann es aufgegriffen und es kann daran gearbeitet werden mit dem Ziel, Veränderungsprozesse einzuleiten. Wir machen dem System Schule, also
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Lehrerinnen, Schülerinnen und Eltern, ein ergänzendes Angebot in
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der Schule und wollen ihnen darüber hinaus niedrigschwellige außerschulische Unterstützungsmöglichkeiten zugänglich machen.
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