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sich ein Bewusstsein für Menschenwürde und Empathie. Und es ist ein Weg, in der Zivilgesellschaft den Schmerz anzuerkennen und Trauma als Symptom einer politischen Störung zu begreifen (vgl. Dörr 2013, S. 15). Den wichtigsten Teil der Selbstsorge muss die Pädagog*in selbst tun, sie/er muss immer wieder das Für und Wider dieser Arbeit prüfen. Die Sinnstiftung kann die Belastung aufwiegen. „Durch die Verknüpfung von Integrität und Vertrauen in fürsorglichen Beziehungen wird nicht nur der Kreis der Generationen geschlossen, sondern es wird auch das Bewusstsein wiederhergestellt, Teil einer menschlichen Gemeinschaft zu sein, das durch das Trauma zerstört wurde.“ (Herman 1993, S. 13)