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Externe Systeme, die in der traumasensiblen Vernetzungsarbeit
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eine Rolle spielen, sind Jugendämter, Kindertagesbetreuung, Schule
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und Ausbildungseinrichtungen, externe Therapeuten, die Kinderund Jugendpsychiatrie und Einrichtungen des Gemeinwesens zur
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Förderung der sozialen Teilhabe. Dabei gilt die Anerkennung der
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unterschiedlichen Hintergründe des professionellen Handelns als
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ein Faktor von Kooperationswillen. Netzwerke können sich auf ein
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Mädchen, einen Jungen beziehen, anlassbezogen sein oder auch
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ein größeres gemeinsames Anliegen wie Prävention gegen sexuelle
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Gewalt beinhalten. Leider werden dafür immer weniger Ressourcen
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bereitgestellt und die stabilisierende Kraft von Netzwerken, die ich
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während meiner Zeit in einem Jugendamt erleben durfte, wird
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nicht ausgeschöpft. Dabei können gerade in schwierigen Zeiten
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Traumanetzwerke eine Tragfähigkeit für alle erzeugen (Schirmer
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2013, S. 242). Sie sind heute – als Gegenpol zur Individualisierung –
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wichtiger denn je: „Traumasensible Netzwerkarbeit ist eine gesellschaftspolitische Antwort auf das erlebte Leid und die erfahrene
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Gewalt der Kinder und Jugendlichen. Es ist die Gegenbewegung
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zum Trauma an sich und somit auf allen Ebenen verbindend und
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auf ihre Weise als heilende Intervention zu verstehen.“ (Gies 2016,
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S. 332). Und so kommt es auch in den Netzwerken immer auf
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unsere Haltung an: „Ich denke, wenn sich die Sozialarbeitenden
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(und das gilt auch für die Pädagog*innen, Anm. der Verf.) ernsthaft
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und nachhaltig bemühen, die Ethik der Sozialen Arbeit aufrechtzuerhalten und sich dafür offen einsetzen, ist eine humanistische
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Haltung […] auch unter den gegenwärtigen neoliberalen und zunehmend autoritären Bedingungen noch immer wieder bedingt
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möglich.“ (Seithe 2018, S. 19)
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Literaturtipps
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Eine umfassende Diskussion der Gegenübertragung bieten:
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Thomä, H./Kächele, H. (Hrsg.) (1996): Lehrbuch der psychoanalytischen Therapie.
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Band 1 Grundlagen. 2., überarbeitete Aufl., Berlin, Heidelberg, New York.
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Über weitere Auswirkungen von Traumata auf die professionellen Helfer*innen:
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Herman, J. L. (1993): Die Narben der Gewalt. Traumatische Erfahrungen verstehen
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und überwinden. München.
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Jegotka, R. (2013): Berufsrisiko Sekundäre Traumatisierung? Im Arbeitskontext den
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Folgen nationalsozialistischer Verfolgung begegnen. Heidelberg.
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