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in der Regel ein negatives → Selbstkonzept. Sie kennen Schuldumkehrungen, das Abspalten von Gefühlen, sie waren Objekte
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der Bedürfnisse Erwachsener. Ein Gefühl von Anderssein prägt
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ihr Selbstbild. Sie haben Verhaltensstrategien, die im Alltag stören,
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eine negative Einstellung über sich und ihren Platz in der Welt entwickelt und sind mit Erinnerungsebenen konfrontiert, über deren
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Herkunft und Dynamik sie wenig wissen. Selbst-Verstehen ist der
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erste Schritt zu einem positiven Selbstkonzept:
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Im ersten halben Jahr ihres Aufenthaltes in einer stationären Einrichtung ist
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Jana der Überzeugung, die Pädagog*innen und die anderen Kinder mögen sie
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nicht. Sie mache sowieso alles falsch. Nichts kann sie richtig.
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Jana hilft dann schon ein Hinweis auf diese, ihre Überzeugung von
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sich selbst und eine verstehende Überprüfung. Natürlich wird sich
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ihre innere Haltung davon alleine nicht verändern, es unterstützt
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Jana dabei, ihre Überzeugungen und Empfindungen zu sich selbst
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im Gespräch zu klären und neue Sichtweisen zuzulassen.
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Oft stören die Verhaltensweisen, die die Mädchen und Jungen
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in der sie traumatisierenden Umwelt entwickelt haben. Die Kinder
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spüren dies, ihr Gefühl, schlecht zu sein, schuld zu sein, wird
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verstärkt. Sie haben ein Recht auf Menschen, die sie dabei unterstützen, die Verhaltensweisen, mit denen sie heute sich und andere
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schädigen, als damals logisch zu begreifen: „In jeder Phase ihrer →
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Akkommodation verdienen Opfer ein einfühlsames, professionelles
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Verständnis und die Versicherung, dass ihre Reaktionen begreiflich sind, psycho-physiologisch und reversibel, statt Indikatoren für
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eine unzureichende Wirklichkeitsüberprüfung und verbleibende
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Psychopathologie“ (Rennefeldt 1989, S. 18). Es braucht Räume, in
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denen es den Mädchen und Jungen möglich wird, den unbewussten
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oder früheren Sinn, den guten Grund ihrer Verhaltensweisen zu
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erkennen. Pädagog*innen können Kinder wie Jana und Philipp
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dabei unterstützen, selbstschädigende (→ ritzen etc.) und fremdschädigende (z. B. sexualisierte Gewalt) Verhaltensweisen aufzugeben, indem sie das Verständnis für das eigene Verhalten fördern
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und dann mit ihnen alternative Verhaltensmöglichkeiten erarbeiten.
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Stellungnahmen der Pädagog*innen wie: ‚Das war deine normale
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