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Kooperation und psychosoziale Traumaarbeit
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und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit«. Die Gesundheitshilfe ihrerseits hat
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sich auszurichten an einem salutogenetischen Grundverständnis von Gesundheit,
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indem sie Widerstandsressourcen zu entdecken bemüht ist. Ihre unterschiedliche
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Ausprägung steht wie die Handlungsmächtigkeit bzw. -fähigkeit abhängig in einem engen Zusammenhang mit der jeweiligen Lebenslage.
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Auch die Behindertenhilfe sollte sich an einem Teilhabeverständnis orientieren,
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wie es in der UN-Behindertenrechtskonvention verankert und in Deutschland ratifiziert ist. Im Zentrum stehen nicht mehr medizinisch definierte Defizite (Krankheit, Störung, Unfähigkeit), sondern Teilhabe, Gesundheit und Ressourcenbezug.
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Einer solchen Ausrichtung entspricht das Internationale Klassifikationssystem
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funktionaler Gesundheit (ICF; WHO 2001). Eine theoretische Rahmung für das
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Agency-Konzept, die Gesundheitsförderung und die ungeschmälerte gesellschaftliche Teilhabe bietet der ursprünglich in der Entwicklungsökonomie angesiedelt
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»capability approach«. Das in ihm zentrale Element der Verwirklichungschancen,
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durch die Ausgrenzung und Benachteiligung überwunden werden sollen, weist
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auf die Bedingungen für die Entwicklung und Stärkung von Agency. In Verbindung mit Agency, Salutogenese und Teilhabe ist im Hinblick auf Traumaarbeit die
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Frage, welche persönlichen Verwirklichungschancen für eine möglichst ungeschmälerte gesellschaftliche Teilhabe notwendig sind. In Bezug auf eine interprofessionelle wie auch interorganisationelle Kooperation ist zu prüfen, worin vor
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diesem Hintergrund die jeweiligen Beiträge der sozialen Dienste bestehen, in Forschung wie Praxis.
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Literatur
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Bauer, P. (2011): Multiprofessionelle Kooperation in Teams und Netzwerken. Anforderungen an Soziale Arbeit. In: Zeitschrift für Sozialpädagogik 9, H. 4, S. 341–361.
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Beck, N./Warnke, A. (2009): Kooperation Kinder- und Jugendpsychiatrie – Jugendhilfe: Psychosoziale Versorgung als gemeinsamer Auftrag. In: Reichert, A./Adams, G./Beck, N./Warnke, A.
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(Hrsg.): Tagungsband anlässlich der 10. Fachtagung »Kind und Familie – 10 Jahre Kooperation
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Kinder- und Jugendpsychiatrie und Kinder- und Jugendhilfe« am 6.–7. Oktober 2008 in Würzburg. Lengerich: Pabst, S. 73–87.
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Bitzan, M./Bolay, E. (2013): Konturen eines kritischen Adressatenbegriffs. In: Graßhoff, G. (Hrsg.):
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Adressaten, Nutzer, Agency. Akteursbezogene Forschungsperspektiven in der Sozialen Arbeit.
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Wiesbaden: Springer VS, S. 35–52.
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Bitzan, M./Bolay, E. (2018): Adressatin und Adressat. In: Otto, H.-U./Thiersch, H./Treptow, R./Ziegler, H. (Hrsg.): Handbuch Soziale Arbeit. Grundlagen der Sozialarbeit und Sozialpädagogik. 6.,
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überarbeitete Auflage. München: Reinhardt, S. 42–48.
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BT-Drs. 16/12860 (Deutscher Bundestag. Drucksache vom 30.04.2009) (2009): Bericht über die Lebenssituation junger Menschen und die Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland.
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13. Kinder- und Jugendbericht und Stellungnahme der Bundesregierung. Berlin: Deutscher
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Bundestag. dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/128/1612860.pdf (Abruf 17.2.2024).
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du Bois, R. (2004): Historische Trennlinien und Berührungspunkte zwischen Jugendhilfe und Kin-
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