1.8 KiB
Der Einfluss der Medien
Die nach dem Jahr 2000 Geborenen sind »Digital Natives«, die mit Smartphone und Computer groß werden und diese als Bestandteil ihres Körpers empfinden. Die Angehörigen der »Generation Z« sind damit digital durchwirkte Persönlichkeiten. Die Nutzung digitaler sozialer Netzwerke wie Facebook und Plattformen wie »Instagram« oder »Snapchat« und »Houseparty« ist absolut selbstverständlich. Andere Kommunikationskanäle versiegen – wie etwa die Zeitung. Über Massenmedien wie Radio, Fernsehen und Internet ist heute eine informationelle Teilhabe an praktisch jedem Lebensbereich möglich. Vor allem die interaktiven Internetmedien setzen dafür aber auch eine hohe Kompetenz der Nutzung voraus. Die unerschöpfliche Fülle der angebotenen Informationen verlangt nach Kriterien der richtigen Decodierung, Auswahl und Bewertung der Inhalte für die eigenen Bedürfnisse. Dazu müssen Nutzerinnen und Nutzer in der Lage sein, die Botschaften der Texte und Bilder und ihre Bedeutung zu erkennen und in den eigenen Erfahrungshorizont zu übertragen. Häufig ist genau dies nicht der Fall oder zumindest sehr schwer: »Insbesondere Onlinewerbeformen zeichnen sich durch technische und inhaltliche Besonderheiten, gegenüber analogen Werbeformen aus, von denen anzunehmen ist, dass sowohl die Reichweite der Werbung gesteigert als auch ein substanzieller Beitrag zur Persuasion und damit zur Kaufabsicht geleistet wird. Neben offensichtlichen Formen von Werbeanzeigen, Bannern und Buttons auf Webseiten wird der Rezipient vermehrt mit versteckten und unkontrollierten Werbebotschaften, wie Pop-ups oder Cookies konfrontiert. Darüber hinaus ermöglicht Interaktivität einen Dialog mit den potenziellen Kunden. So kann zur Produktentwicklung beigetragen werden, in dem etwa die Kommentarfunktion auf der Fanpage der