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Situationen ermöglichen, die diesen Ersterfahrungen gleichkommen. Er spricht hier von »Homologien« also Räumen, die »homolog« = »übereinstimmend« sind und meint damit die Ähnlichkeiten zwischen Umgebungen, in denen Menschen sich bewegen müssen. Mit der »Sicherheit eines Instinkts«, mit der Selbstverständlichkeit eines – wie Bourdieu sagt – Fisches im Wasser könne ein Mensch sich verhalten, wenn er auf eine vertraute, weil habituell bekannte Umgebung trifft. Dies meint wiederum genau die Situation, in der der Habitus in der Schule auf Erwartungen trifft, die ihm eher fremd oder, anders herum, nahe sind. Diese Sicherheit wird allerdings zu einem Hindernis, wenn in wichtigen gesellschaftlichen Bereichen, die für den sozialen Aufstieg von Bedeutung sind, andere Muster des Handelns erforderlich werden. Wie weit Habitus an andere soziale Umgebungen anpassbar sind, ist damit für den Erfolg oder das Scheitern eines sozialen Aufstiegs entscheidend. Der Soziologe Michael Hartmann (geb. 1952) hat auf dieser Basis sehr eindrucksvoll nachgewiesen, wie die Ähnlichkeiten zwischen den Habitus zu einer sicheren Basis für die Reproduktion der ökonomischen Eliten wird, wenn der Nachwuchs in die Führungsetagen der Macht rekrutiert wird (Hartmann 2007, 2013). In einer anderen Publikation wurde ein Beispiel vorgestellt, dass zeigt, wie Menschen, wenn die Orte ihres Handelns sich ändern, unterschiedlich gut an veränderte Bedingungen angepasst sind. Dies gilt insbesondere dann, wenn neue Orte mehr kulturelles und ökonomisches Kapitel voraussetzen. Dieses Beispiel wird hier noch einmal wiedergegeben (in Anlehnung an Bauer 2012):
Das Essen in einer Imbissbude etwa zwar nur geringer kultureller Vorkenntnisse und ökonomischer Ressourcen. Und dennoch: Wenn die mit den dort anerkannten