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DAS ERSTE PRINZIP UNTER DER LUPE Die aktive, dauerhafte und individuelle Auseinandersetzung mit der inneren und äußeren Realität wird in diesem ersten Prinzip als »Verarbeitung« bezeichnet. Der Begriff drückt nicht nur die permanente, zumeist unbewusste PersonUmwelt-Interaktion, sondern auch die ständige, ein Leben lang anhaltende Arbeit an der eigenen Person aus. Der Aspekt der »Verarbeitung« betont die permanente Eigenleistung des Menschen beim Aufbau seiner Eigenschaften und Merkmale sowie bei der Auswahl und Festlegung seiner sozialen Handlungen (worauf das zweite Prinzip besonders hinweist). In die subjektive Wahrnehmung geht die Vorstellung eines Menschen von seinem Körper, seiner Psyche und seiner sozialen und physischen Umwelt ein. Jede Vorstellung von der inneren und äußeren Realität kann deshalb nur eine individuell gefärbte sein. Gleichzeitig sind auch die individuellen Möglichkeiten, eine jeweilige »Färbung« der Wahrnehmung der äußeren Realität vorzunehmen an den Aufbau des Wahrnehmungs- und Denkapparates gebunden. Hieraus leitet sich eine vorherige »Prägung« durch die äußere Realität ab, die den Möglichkeitsraum für die Kategorien öffnet, die später wieder dem Individuum zur Verarbeitung der Realität zur Verfügung stehen. Eine solche innige Verwobenheit der inneren mit der äußeren Realität kann man auch als dauerhaftes Verhältnis des Austausches, also der Interaktion zwischen beiden Einheiten bezeichnen. Das Besondere ist, dass diese Verwobenheit keinen Anfang und Ende kennt. Was als Prozess der produktiven Verarbeitung von innerer und äußerer Realität beschrieben werden kann, ist eine analytische Abstraktion. Tatsächlich sind die innere mit der äußeren Realität untrennbar verbunden. Die äußere Realität stimuliert bereits Fähigkeiten, mit der das