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konzeptionelle Idee ist das Spannungsverhältnis zwischen den Polen Fremdbestimmung (Heteronomie) und Selbstbestimmung (Autonomie) der Persönlichkeitsentwicklung. Ein wichtiges erkenntnistheoretisches Ziel des MpR ist, solche sozialen Strukturen identifizieren zu können, die einem Menschen als handelndem Subjekt entgegentreten. Strukturen, die die emotionalen, kognitiven und motivationalen Dispositionen stimulieren, aber auch einer selbstbestimmten Gestaltung der Persönlichkeit Restriktionen auferlegen. Hinter dieser groben Orientierung stehen natürlich weitere Leitfragen: Wie weit sind Bedürfnissee lediglich Adaptionen (also Anpassungsleistungen) an soziale Bedingungen, die ein hohes Maß an gemeinsamer Orientierung verlangen? Wann kann sich ein Individuum frei und autonom entscheiden? Hinter all diesen Aspekten wird deutlich, dass der Prozess der Subjektwerdung nur in der wechselseitigen Beziehung zwischen der Persönlichkeits- und der Gesellschaftsentwicklung zu verstehen ist und die Individualität des Menschen sowohl durch persönliche Anlagen, seine biografische Entwicklung als auch durch soziale und ökologische Faktoren bedingt ist. Ein Mensch wird nur durch sein Leben in der sozialen und physikalischen Umwelt zu einem gesellschaftlich handlungsfähigen Subjekt, weil nur so die Grundstruktur der Persönlichkeit ausgeformt und von einer Lebensphase zur anderen modifiziert und weiterentwickelt werden kann. Die dabei den gesellschaftlichen Umweltbedingungen zugeschriebene Bedeutung ist in vielfacher Hinsicht relevant: Umwelten sind vielfältig und für jeden Menschen anders, sie können Vorteile oder Nachteile für die Entwicklung beinhalten, sie bilden das Gerüst für die Ausbildung einer individuellen Handlungsfähigkeit und können gleichzeitig jene Grenzen darstellen, die das