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führen. Dippelhofer-Stiem (1995) bezeichnet diese Vorstellung als »Ideal der allseits entwickelten Persönlichkeit« und analysiert, welches die Umweltgegebenheiten sind, die eine fördernde oder hindernde Rolle für die Entwicklung einzelner Persönlichkeitsdimensionen bei Kindern spielen. Sie erarbeitet ein »Mehrebenen-Modell der Sozialisationsumwelt« für Kinder, das eine Weiterentwicklung des Konzepts von Bronfenbrenner darstellt, und legt großen Wert darauf, dass nicht nur die Mikro-, Meso-, Exo- und Makro-Systeme jeweils die richtige Ausprägung nach Dimensionen einer förderlichen ökologischen Umwelt annehmen müssen, sondern vor allem auch das Zusammenspiel der Systeme diesen Kriterien zu folgen hat. Jedes der einzelnen Systeme umfasst spezifische, für die Sozialisation relevante Muster von Aktivitäten, Rollen und Angeboten, die sich auf sozialräumlicher Ebene entfalten.