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Aus aktiv mitgesteuerten Interaktionsprozessen – bei der Bewältigung von
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Entwicklungsanforderungen/- aufgaben –
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entwickeln sich intrapsychische Repräsentationen (kognitive und
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emotionale Schemata),
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die i. S. einer handlungsleitenden Struktur (~Selbst) Verhalten
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steuern.
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Symptome sind (dysfunktionale) Bewältigungsversuche;
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sie stellen eine Bilanz
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von Ressourcen und
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Belastungsfaktoren
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dar.
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Menschen leben – als
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aktive Wesen – immer in
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sich selbst organisierenden Systemen. Diese
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befinden sich in einem
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(offenen) Austausch mit
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der Umwelt sowie
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einem ständigen Prozess
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zwischen Neuorientierung/ Veränderung und
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»Bewahrung« (Streben
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nach Homöostase).
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Störungen sind ein Zeichen von (dysfunktionalen) Interaktionen im
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System (Familie); Indexklient übernimmt Funktion, um Gleichgewicht
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wiederherzustellen.
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Menschen streben danach, zu wachsen und
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sich weiter zu entwickeln (Aktualisierungstendenz). Sie treten als
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autonome Wesen in
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Kontakt mit der (sozialen!) Umwelt, setzen
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sich mit dieser aktiv
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auseinander und machen Erfahrungen.
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Dadurch entwickelt sich
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die (handlungsleitende)
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Struktur des Selbst.
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Störungen entstehen
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durch Widersprüche (Inkongruenzen) zwischen
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Selbst(‐aktualisierung)
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und Erfahrungen.
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Zentrale Bedeutung
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haben Beziehungser-
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Ursprung: Menschliches
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Verhalten ist durch
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Lernprozesse verursacht
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S-O-R-C-K
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Klassische Konditionierung
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Operante Konditionierung (erstärkungslernen)
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Modell-Lernen
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Kognitive Verhaltenssteuerung
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Selbststeuerung/Selbstregulation
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Aktuelle VT: Grundlage
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ist die empirische Psychologie
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Symptome entstehen
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durch problematische/
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»falsche« Lernprozesse
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(→ genaue Bedingungsanalyse), in der neueren
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VT: Bio-psycho-soziales
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Ursachenmodell
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Ursachen für seelische
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Störungen sind unbewusste Prozesse:
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Strukturstörungen (eingeschränkte/fragmentierte Ich-Entwicklung;
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diffuse Objektrepräsen-
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Grundannahmen über die
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Entstehung seelischer Störungen
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Allgemeine Psychotherapie
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Menschliche Entwicklung wird durch Trieb(e)
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gesteuert; diese »besetzen« im Verlauf der
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Entwicklung unterschiedliche Körperregionen.
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Drei psychische Instanzen: ES (Triebrepräsentanzen), ICH (»Steuerung«, Verbindung
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innen-außen), ÜBER-ICH
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(Gewissen) stehen in
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einem Spannungsverhältnis.
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Im Verlauf der Entwicklung werden durch das
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ICH Beziehungen zu inneren und äußeren
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»Objekten« gestaltet
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und innerpsychisch repräsentiert.
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Systemische Therapie
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Humanistische (Personzentrierte) Psychologie
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Verhaltenstherapie
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Menschenbild,
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Entwicklungsprinzipien
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Tiefenpsychologie/Psychoanalyse
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Tab. 6.3: Grundkonzepte der unterschiedlichen Therapieschulen
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6 Unterstützungs- und Begegnungsmöglichkeiten bei Verhaltensauffälligkeiten
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