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5.3 Komplexe Auffälligkeiten
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Fragen zur Selbstüberprüfung
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1. Welches sind die wesentlichen Bestandteile einer Traumadefinition?
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2. Welche Unterscheidungsmerkmale gibt es zwischen Typ 1- und Typ2-Traumata?
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3. Was ist mit der »Erschütterung des Selbst- und Weltbildes durch Traumata«
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gemeint?
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4. Welches sind zentrale Kennzeichen der therapeutischen Beziehungsgestaltung
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bei komplex traumatisierten Kindern und Jugendlichen?
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5. Welche differenzierten störungsspezifischen Interventionen bei komplex
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traumatisierten Kindern haben sich als sinnvoll und hilfreich erwiesen?
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Weiterführende Literatur
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Weinberg, D. (2017). Traumatherapie mit Kindern. Strukturierte Trauma-Intervention und
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traumabezogene Spieltherapie (8. Aufl.). München: Pfeiffer.
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Die Autorin geht von einem Trauma-Konzept aus, das aktuelle Befunde aus Neurobiologie, Psychologie und Psychotherapie integriert. Daraus leitet sie verschiedene
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Interventionsmöglichkeiten ab und legt einen Schwerpunkt auf die Bearbeitung
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bzw. Bewältigung von kindlichen Traumata im therapeutischen Spiel.
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Landolt, M. & Hensel, T. (Hrsg.) (2007). Traumatherapie bei Kindern und Jugendlichen.
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Göttingen: Hogrefe.
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Das Buch gibt eine umfassende Übersicht über den Stand der Psychotraumatologie
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im Kindes- und Jugendalter und beschreibt detailliert die aktuellen Methoden der
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Traumatherapie.
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5.3.3
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Drogenmissbrauch und Drogenabhängigkeit
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Einführung
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Der Ge- und Missbrauch legaler und illegaler Drogen ist ein bedeutsames Thema,
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wenn es um die Betrachtung der Verhaltensauffälligkeiten insbesondere im Jugendalter geht: Das hängt zum einen damit zusammen, dass Drogenmissbrauch im
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Zusammenhang mit anderen Auffälligkeiten, vor allem delinquentem bzw. aggressivem Verhalten steht. Zum anderen gehört der Umgang mit Drogen zum Alltag
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im Jugendalter, wobei sich der Einstieg in den Konsum von Nikotin, Alkohol und
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zumindest auch Cannabis altersmäßig immer weiter nach vorne verlagert hat (s. u.)
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»Über 95 % der Jugendlichen verfügen vor der Beendigung des 2. Lebensjahrzehnts
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bereits über Erfahrungen mit Alkohol (Freitag & Hurrelmann 1999)« (Al-Wiswasi &
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Petermann 2004, S. 162). Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass der (angemessene)
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Umgang mit Drogen gewissermaßen eine eigenständige Entwicklungsaufgabe im
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Jugendalter darstellt, die von den jungen Menschen bewältigt werden muss. »Die
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