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4 Diagnostik und Indikationsstellung
pative Entscheidung über das Vorgehen mit Zielen und Teilzielen. Im Rahmen
der Umsetzung der Hilfe kommt es zu einer prozessbegleitenden Diagnostik, um
eine adaptive Prozesssteuerung vornehmen zu können.
Methoden der Diagnostik sind: Anamneseerhebung und Exploration, Analyse
sozialer Situationen, systematische Beobachtung, (psychologische) Testverfahren
sowie körperbezogene diagnostische Verfahren.
Fragen zur Selbstüberprüfung
1. Wie lässt sich das Grundmodell pädagogischer und therapeutischer Prozesse
unter Einschluss der Diagnostik beschreiben?
2. Was sind die Grundprinzipien multimethodaler Diagnostik?
3. Welche wesentlichen Aspekte sollten bei der Exploration von Eltern und Kind
erfasst werden?
4. Welche Grundformen von psychologischen Testverfahren lassen sich unterscheiden? (Hierzu je ein Beispiel angeben.)
5. Was sind die zentralen Ziele der Datenintegration?
Weiterführende Literatur
Döpfner, M. & Petermann, F. (2012). Diagnostik psychischer Störungen im Kindes- und Jugendalter. Göttingen: Hogrefe.
Das Buch bietet einen sehr systematischen Überblick über den diagnostischen
Prozess und die nötigen Methoden und (Test)Instrumente.
Harnach-Beck, V. (2000). Psychosoziale Diagnostik in der Jugendhilfe. Weinheim: Juventa.
Die Autorin beschreibt ausführlich die Möglichkeiten der Diagnostik, speziell im
Feld der Jugendhilfe. Dabei werden Bezüge zu den verschiedenen Hilfeformen
hergestellt und durch konkrete Materialien und Fallbeispiele illustriert.
Mischo, C. Weltzien, D. & Fröhlich-Gildhoff, K. (2011). Beobachtungs- und Diagnoseverfahren
in der Frühpädagogik. Kronach: Carl Link.
In diesem Buch wird ein breites Spektrum standardisierter aber auch qualitativ
rekonstruktiver Verfahren für das Vorschulalter vorgestellt.
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