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oder in einem Heim untergebracht werden, das jedoch die Familie
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nichts koste. Die Stieftochter von Frau C. kümmert sich eher
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pflichtbewusst um sie, soweit es im Rahmen ihrer eigenen
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Interessen möglich ist. Die 13-jährige Tochter und der elfjährige
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Sohn haben eine gute und liebevolle Beziehung zur Mutter, jedoch
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wollen sie nicht gemeinsam mit der Mutter ausziehen. Der Vater
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bietet mehr Konstanz und Sicherheit und erlaubt der erwachsen
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werdenden Tochter mehr als die Mutter, welche die Freiheiten der
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Tochter sehr an ihren wenigen Freiheiten als junges Mädchen in der
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Türkei misst. Zudem beansprucht Frau C. die Tochter häufig als
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Dolmetscherin und Unterstützung bei Arztbesuchen und anderen
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Erledigungen.
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In Gesprächen mit Frau C. wird deutlich, dass sie sich einen
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Weggang aus der Familie ohne ihre beiden Kinder nicht vorstellen
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kann. Sie will weder alleine zurück in die Türkei zu ihren Eltern noch
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ins betreute Wohnen oder in ein Wohnheim. Auch alleine in einer
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eigenen Wohnung will sie nicht leben. Frau C. wird also wieder nach
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Hause entlassen. Es stellt sich die Frage, wie und mit welcher Hilfe
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sie ihre Stellung in der Familie verändern kann. Eine erneute
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Psychose als Lösungsmöglichkeit scheint sehr wahrscheinlich, falls
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dies nicht gelingen sollte.
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In Paargesprächen zeigt Herr C. wenig Bereitschaft zu einer
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Veränderung der Haltung gegenüber seiner Frau. Nach einem halben
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Jahr Krankheit wegen unterschiedlicher somatischer Beschwerden
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arbeitet er wieder. Die beantragte Erwerbsunfähigkeitsrente sei
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abgelehnt worden. Er habe schon viel durchgemacht mit seiner Frau.
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Seine verstorbene erste Frau (im Wohnzimmer hängt ein Bild von
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ihr) sei ganz anders gewesen. Frau C. würde nur Geld verbrauchen,
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viel rauchen und essen und nicht arbeiten. Für seine Leistungen für
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die Familie und vor allem für seine Kinder wird Herrn C. viel
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Anerkennung von uns ausgesprochen. Anerkennung erhält er auch
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für die Tatsache, dass er sehr belastet sei und trotzdem arbeiten
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gehen müsse, während seine Frau zu Hause bleiben könne.
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