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7.1
Systemische Soziale Arbeit in der
außerstationären Sozialpsychiatrie
von Jürgen Armbruster und Gabriele Rein
Die folgenden Beiträge sind das Ergebnis eines über zehnjährigen
gemeinsamen Arbeitsprozesses, in dem wir uns darum bemüht
haben,
systemische
Beratungsansätze
im
Kontext
eines
gemeindepsychiatrischen
Hilfesystems
zu
nutzen
und
weiterzuentwickeln.
Systemische Ansätze bestimmen dabei
die Grundannahmen und Grundhaltungen, das Denken über
menschliche
Entwicklungen,
psychiatrische
Beeinträchtigungen,
Verhaltensmuster
und
Veränderungsmöglichkeiten,
die unmittelbare Praxis der Beratung und alltagsorientierten
Unterstützung sowie
die Formen der fallbezogenen Praxisreflexion.
Im Jahr 1980 beschließt das Sozialministerium des Landes BadenWürttemberg
ein
Programm
zur
außerstationären
sozialpsychiatrischen Versorgung. Der Stuttgarter Gemeinderat
stimmt der Teilnahme daran zu. Modellhaft beginnen drei
Sozialpsychiatrische Dienste (SpDi) ab 1982 mit ihrer Arbeit; ein Jahr
später steht das erste Angebot an ambulant betreuten Wohnplätzen
im Rahmen eines Sozialpsychiatrischen Wohnverbundes zur
Verfügung.
Auf der Grundlage der Richtlinien des Sozialministeriums BadenWürttembergs
zum
flächendeckenden
Ausbau
der
Sozialpsychiatrischen Dienste beschließt der Stuttgarter Gemeinderat
1986 die Einrichtung von acht Diensten mit regionaler Gliederung.
Mit
einer
Planung
von
120
den
Richtlinien
des
Landeswohlfahrtsverbandes entsprechenden betreuten Wohnplätzen