2026-001/documents/theory/diagnostics/systemische-modelle-soziale-arbeit/pages/542.md

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die Erwachsenen nichts angehen. Durch die in dieser Situation arrangierte
Ausgrenzung der Eltern kann das Kindersubsystems gestärkt und damit
ebenfalls die Notwendigkeit einer angemessenen intergenerationalen
Grenzziehung betont werden.
Die Vernetzung zwischen System und äußeren Kontexten („größeren
Systemen“, Imber-Black 1990) ist immer die Domäne der Sozialen Arbeit
gewesen und verweist auf ihre schon immer vorhandene, aber selten
systemtheoretisch begründete systemische Orientierung.
Besonders eindrücklich entfaltet diese Perspektive ihre Wirkung bei:
Hilfeplangesprächen nach dem KJHG (siehe 6.4.2.1 u. Ritscher et al.
2002);
den von Schweitzer (1987) beschriebenen Helferinnenkonferenzen
zur Kooperation und Abstimmung zwischen den einzelnen
Mesosystemen, die zur Unterstützung eines familiären Mikrosystems
gebildet wurden (z. B. Sozialarbeiterin des ASD + Kind + Familie,
sozialpädagogische Familienhelferin + Kind + Familie, Lehrerin +
Kind + Familie, Kinderarzt +Kind + Familie, Kindertherapeutin + Kind
+ Familie);
den „runden Tischen“ im Stadtteil, die eine wichtige Methode der
Gemeinwesenarbeit darstellen; hier finden sich verschiedene
Initiativen, psychosoziale Einrichtungen, freie und öffentliche Träger,
Vertreterinnen der Kommunalpolitik usw. zusammen, um ein
bestimmtes Projekt (etwa ein Stadtteilfest) zu realisieren, ein Konzept
zum Ausbau der psychosozialen Infrastruktur zu erstellen oder
Maßnahmen zur Verbesserung der Wohnqualität zu diskutieren.