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6.6.3.3Primärperspektive Adressatinnen/Auftraggeberinnen
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Hier richtet sich die Aufmerksamkeit auf die beim Gespräch anwesenden
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Mitglieder der Familie.
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Kindern wird angeboten, in die Spielecke zu gehen, aber zugleich „die
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Ohren zu spitzen, damit sie alles, was sie wichtig finden, auch
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mitbekommen“. Oder sie erhalten eine Aufgabe, die ihnen Spaß
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macht und sie anregt, einen nichtsprachlich-symbolischen
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Kommentar zur Familien- und augenblicklichen Gesprächssituation zu
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gestalten. Hier bieten sich darstellende Methoden wie Familien in
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Tieren, eine gemeinsame Zeichnung oder ein Handpuppenspiel an.
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So bleiben sie in der gemeinsamen Situation und überlassen dennoch
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den Erwachsenen das Feld der Verantwortung und Initiative.
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Durch das Reflecting Team wird der Rückkoppelungsprozess zwischen
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Familie und Team gestärkt und die Familie als Kooperationspartnerin
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und nicht als zu „behandelndes“ Objekt definiert. Damit wird dem
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Konzept des Empowerments (siehe 5.2.6) Rechnung getragen.
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Das Joining, der „Anschluss“ der Therapeutin an das Familiensystem,
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ermöglicht den steten Wechsel zwischen einer die Identifikation
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fördernden Nähe und einer der nüchternen Beobachtung dienlichen
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Distanz zu den Mitgliedern der Familie. In diesem Wechselspiel passt
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sich die Therapeutin an den familiären Kommunikationsstil an, indem
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sie die Sprachformen der Familie adaptiert oder auf von ihr
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angebotene Themen eingeht; anderseits sperrt sie sich gegen
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Einladungen, den Regeln des Familienspiels reflexionslos zu folgen.
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„Um sich einem Familiensystem anzuschließen, muß der Therapeut
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die Organisation und den Stil der Familie akzeptieren und sich ganz
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zu eigen machen. Er muß die transaktionellen Muster der Familie und
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die Stärke dieser Muster an sich selbst erfahren. Das heißt, er sollte
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den gleichen Schmerz empfinden können wie das Familienmitglied,
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das ausgeschlossen oder als Sündenbock verfolgt wird, und die
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gleiche Freude wie derjenige, der geliebt wird, auf den man
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angewiesen ist oder der in anderer Weise in der Familie seine
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Bestätigung findet … Im Zusammentreffen der Familie mit dem
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Therapeuten liegen die Faktoren, die ihm die Familie bekannt
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machen. Dieser Prozeß kann nicht einseitig sein: In dem Maße, in
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dem der Therapeut sich anpaßt, um sich der Familie anzuschließen,
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