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unabgeschlossener Trauerprozess“ benennen, ein Aufenthalt in der
Psychiatrie als „Auszeit vom Alltagsleben“, ein Paarkonflikt als „Folge
einer Reise, für die jede/jeder der beiden aus der Herkunftsfamilie
einen Rucksack mit ganz verschiedenen Inhalten“ (Beziehungsregeln,
Rollenbildern, Ordnungsvorstellungen usw.) mitgebracht hat.
Die positive Konnotation betont den Sinn jedes Verhaltens im
Kontext seines relevanten Beziehungssystems: Sie definiert es nicht
als Defizit, sondern als Anknüpfungspunkt für eine konstruktive
persönliche und systemische Entwicklung. Mit dieser auf die Zukunft
gerichtete und an die Vergangenheit anknüpfende Perspektive kann
positive Hoffnung auf Veränderung und Mut für die dazu
notwendigen Schritte entstehen.