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30 Der Begriff der „Pathologisierung“ stammt von Peters (Peters
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1973). Eine der ersten kritischen empirischen Studien zur ambulanten
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Sozialarbeit war die von Kunstreich (Kunstreich 1975); zu weiteren
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institutionellen Analysen dieser Richtung vgl. zusammenfassend
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Thiersch (Thiersch u. Rauschenbach 1984, S. 1005 f.).
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31
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In
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diesem
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Zeitraum
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waren
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es
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insbesondere
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die
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sozialpsychiatrischen Dienste, aber auch einzelne Teams der
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Erziehungs- und Lebensberatung, die das Netzwerkkonzept (vgl.
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Röhrle u. Stark 1995; Keupp u. Röhrle 1987; Keupp 1987, 1988b;
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Abschn. 5.2.3) aufgriffen. In der Jugendhilfediskussion zeigte sich die
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Wirkung alltagsorientierter und systemischer Theorieansätze im 8.
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Jugendbericht (BMJFFG 1990, S. 85–90, S. 170 ff.); siehe auch
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Jordan und Schone (1992).
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32 Ausgangspunkt der Diskussion um die „Neue Steuerung“ waren
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insbesondere die Nummern 5, 6, 8, 9 der Veröffentlichungen der
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Kommunalen Gemeinschaft für Verwaltungsvereinfachung (KGST) in
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den Jahren 1993 und 1994, an die sich in vielen sozialen
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Fachzeitschriften (Nachrichtendienst des Deutschen Vereins für
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öffentliche und private Fürsorge, Sozialmagazin, Sozialmanagement,
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Blätter der Wohlfahrtspflege) eine lebhafte Diskussion angeschlossen
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hat. Zur früh einsetzenden Kritik am Begriff der Kundenorientierung
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siehe B. Müller (1996), Reis (1997). Eine Zusammenfassung der
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„Aspekte Neuer Steuerung“ und ihrer Kritik findet sich bei Jordan u.
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Reismann (1998, Kap. II, B u. C).
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33 Das Bürgermeisterzitat wurde dem Verfasser von einem am
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gescheiterten Berliner Modellversuch beteiligten Organisationsberater
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berichtet. Bronke et al. überschrieben ihre Analyse der Fehlschläge
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von Modellversuchen: Enthierarchisierung gefordert und nicht
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durchgesetzt (Bronke et al. 1989, S. 32 ff.).
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34 Wie sie insbesondere mit dem Studienmodell süddeutscher
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Fachhochschulen, d.h. einem vierjährigem Diplomstudium mit
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integrierten Praxissemestern, einer generalistischen Ausprägung und
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einem sich entwickelnden Zentralfach Sozialarbeitswissenschaft, bis in
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