2026-001/documents/theory/diagnostics/systemische-modelle-soziale-arbeit/pages/406.md

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Gegenstand der Untersuchung kann sein: „Art und Umfang der
Leistungen“,
„fachliche
Qualität
der
Leistungen“,
„Veränderungen Klient Umfeld“ und „Veränderungen
Sozialarbeit Umfeld“. Für die aktuelle Selbstevaluation eines
Teams lassen sich diese Fragestellungen wiederum auf drei
Ebenen konkretisieren.
Es werden die Ziele der Einrichtung/Organisation und der
Arbeit der einzelnen Mitarbeiterinnen und die dafür
bereitzustellenden
Mittel
entwickelt
und
festgelegt
(Zeitbudget,
finanzielles
Budget,
Personalstellen,
Raumausstattung, Arbeitsmaterialien, Fortbildung usw.).
Es wird geprüft: Inwieweit wurden die angestrebten Ziele
realisiert, z. B. Zufriedenheit der Auftraggeberinnen, weniger
stationäre
Unterbringungen,
positive
psychosoziale
Entwicklungsverläufe, Wirtschaftlichkeit der durchgeführten
Maßnahmen? Welche Mittel wurden dafür eingesetzt, und
war der Aufwand angemessen?
Alternativ dazu kann die Frage verfolgt werden, warum
angestrebte Ziele nicht erreicht wurden, z. B. eine
Vollbelegung der Einrichtung, eine Einhaltung des
festgelegten Budgets, Kooperationsvereinbarungen mit
anderen
Trägern,
die
Aneignung
alltagspraktischer
Kompetenzen, eine Minimierung der Therapieabbrüche.
Welche Maßnahmen könnten hier Abhilfe schaffen?
Monzer nennt vier Aspekte der Selbstevaluation:
„Kontrolle: „Es wird überprüft, ob gesetzte Standards oder Ziele
erreicht wurden und/oder ob sie angemessen sind; bewertet
wird die Ergebnisqualität.“
„Aufklärung: Es wird versucht nachzuvollziehen, was tatsächlich
in der Arbeit passiert ist; bewertet wird die Prozessqualität.“
„Qualifizierung: Es wird überprüft, wie die derzeitigen
Bedingungen umzuorganisieren sind, damit die Arbeit optimiert
werden kann; bewertet wird die Leistungsfähigkeit.“