2026-001/documents/theory/diagnostics/systemische-modelle-soziale-arbeit/pages/399.md

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„Für ihre Aufgaben, Ressourcen für ihre Institutionen und
Adressaten zu mobilisieren, auszuwählen, zu koordinieren
und sachgerecht zu bewirtschaften … brauchen sie fachlichinstrumentelle Kompetenzen, vor allem Kenntnisse der
relevanten Gesetze, Verwaltungs- und Förderrichtlinien und
die Souveränität, sie aus ihrer Sicht zu definieren.
Sie müssen sich in den Organisationsstrukturen und
Ressourcen ihrer Einrichtung auskennen, die Infrastruktur
des Feldes und die Netzwerke ihrer Klienten überblicken,
informelle und formelle Wege wissen und Kontakte nutzen zu
können …
(Sie) müssen über Handlungsmuster verfügen, um Ziele
und
Inhalte,
institutionelle
und
politische
Rahmenbedingungen
ihrer
Arbeit
und
die
Wertorientierungen, die ihnen zugrunde liegen, zu
reflektieren und zu evaluieren. Sie müssen Kriterien haben,
nach denen sie ihre Dienstleistungen auswählen, Ressourcen
zuteilen und in der Lage sein, ihre Ziele zu artikulieren, sowie
Wege und Strategien kennen, um sie politisch durchzusetzen“
(BMJJFG 1990, S. 184, 189).
Anforderungen wie diese verdeutlichen, was in den beiden
sozialpädagogischen
Theorieansätzen,
dem
kritischemanzipatorischen und dem systemischen, mit lebensfeldorientierter
und multiperspektivischer Sozialer Arbeit gemeint ist. Diese bedarf
einerseits der qualifizierten Ausbildung.34 Sie bedarf andererseits
lernender Organisationsstrukturen, in denen die Mitarbeiterinnen an
der Evaluation ihrer Arbeit, Konzeptionsentwicklung und Gestaltung
arbeitsfeldspezifischer Handlungsstrukturen, zugleich sich fortbildend
und ihre Arbeit gestaltend, beteiligt sind. Was in dieser Hinsicht
erreicht werden kann, haben Projektberichte und Fallstudien aus
Selbstevaluationsprozessen eindrucksvoll gezeigt (siehe Heiner
1994a). Das neue Kinder- und Jugendhilferecht auf Partnerschaft
zwischen Klientinnen und sozialen Dienstleistungsorganisationen