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ein inhaltliches Angebot, sondern es enthält eine
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Beziehungsbotschaft der Sozialarbeiterin, z. B. „Ich will dir um
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jeden Preis helfen“ oder „Ich bin die Kontrolleurin deines
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Wirtschaftsgebarens“. Entscheidend ist aber nicht die Botschaft,
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sondern deren Wahrnehmung und Beantwortung durch die
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Auftraggeberinnen. Auch das Einfordern dieser materiellen
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Werte durch die unterprivilegierten Adressatinnen der Sozialen
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Arbeit ist in eine Beziehungsbotschaft eingebettet, z. B. „Ich
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schäme mich vor dir oder meinen Nachbarn wegen des
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Sozialhilfebezuges“ oder „Sorge du für mich, mir ist das zu viel“.
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Auch ein innerfamiliärer Streit um das Geld (vgl. Drechsler
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2002) oder der Wunsch nach einer Veränderung der
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Wohnsituation eine wichtige Beziehungsbotschaft enthalten. Im
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ersten Fall kann der Streit der Ausdruck eines Machtkampfes
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sein, im zweiten Fall kann der Wunsch nach einem eigenen
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Zimmer auch heißen: „Ich will mehr Distanz zwischen dir und
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mir.“
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Austauschprobleme: „Ausgangspunkt dieser Probleme ist die
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bereits mehrfach erwähnte Tatsache, dass Menschen zur
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Befriedigung ihrer Bedürfnisse und Wünsche in Bezug auf
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Nahrung, Kleidung, Wohnung, Bildung, physische und soziale
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Sicherheit, medizinische Versorgung, aber auch in Bezug auf
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alle weiteren psychischen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse
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existentiell auf andere Menschen und deshalb auf
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Austauschbeziehungen angewiesen sind“ (Staub-Bernasconi
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1994, S. 20). Es geht um einen gerechten Austausch innerhalb
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von personalen und strukturell-gesellschaftlichen Beziehungen.
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Wo die Gegenseitigkeit im Austauschprozess fundamental
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verletzt wird, entsteht Ungleichheit – Staub-Bernasconi nennt
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das „Asymmetrien des Gebens und Nehmens“. Die daraus
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entstehende gegenseitige Verletzung und Entwertung hat aller
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Voraussicht nach sehr negative Folgen für die weitere
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Beziehung und das Selbstwertgefühl der Beteiligten. Eine
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diesem Bereich zuzuordnende Problemlage ist die „soziale
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