2026-001/documents/theory/diagnostics/systemische-modelle-soziale-arbeit/pages/284.md

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Einzelaktivitäten ständig mit dem angestrebten allgemeinen Ziel
vergleicht (Dörner 1989);
eine Fähigkeit, die doppelte Kontingenz sozialer Situationen
auszuhalten und kreativ zu nutzen;
die Rückbezüglichkeit des eigenen Verhaltens zu akzeptieren, d.
h., sich als Teil von Handlungskreisläufen zu verstehen und eine
ethisch begründete Verantwortung für die eigenen Beiträge zu
übernehmen.
Unter äußeren Ressourcen verstehe ich einerseits die sozialen
Unterstützungssysteme in der Familie, Freundschaften und
nachbarschaftliche Beziehungen im Gemeinwesen. Andererseits sind
damit die finanziellen und bildungsmäßigen Möglichkeiten der
Teilhabe
an
den
gesellschaftlichen
Konsumund
Dienstleistungsangeboten gemeint.
Soziale Arbeit als Antwort auf soziale Probleme ist
Krisenintervention und zugleich prophylaktische Bildungsarbeit.
Als Krisenintervention ist sie mit den eingeschränkten
Möglichkeiten
ihrer
Adressatinnen
zur
Alltagsbewältigung
konfrontiert.
Als Bildungsarbeit ist sie im Vorfeld sozialer Problemlagen
verortet. Dann geht es um die Bereitstellung äußerer Ressourcen, um
im Vorfeld von Problemlagen subjektive Bewältigungsmöglichkeiten
zu stärken und puffernde soziale Netze z. B. durch
Familienbildungsstätten, Jugendhäuser, Vereine, Volkshochschulen
und Jugendorganisationen und soziale Gruppenarbeit zu schaffen.
Aufträge für die Soziale Arbeit kommen aus verschiedenen
Bereichen;
ich
nenne
sie
primäre,
sekundäre,
tertiäre
Auftraggeberinnen. Sie werden unter 5.4.2.1 beschrieben.
Fazit: Diese Gegenstandbeschreibung zeigt, dass Soziale Arbeit in
ihrem Kern systemisch ist, auch wenn sie nicht so genannt wird.
Denn ihr Schwerpunkt ist die ganzheitliche Sicht der Person-UmweltBeziehung und ihre für die Alltagsbewältigung mehr oder weniger
hilfreiche Organisation. Ihre Interventionen richten sich auf die
Ausweitung und Differenzierung von Bewältigungsmöglichkeiten