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Anmerkungen 1 „Wir unterscheiden den primären vom sekundären Sozialisationsvorgang: Im primären erwirbt sich das Kind die Grundqualifikationen eines handlungsfähigen Subjekts auf beiden Ebenen, der kognitiven wie der motivationalen“ Habermas 1968, S. 15). In der sekundären Sozialisation durch die Schule erwirbt das Kind Kompetenzen und Wissen, die ihm die Integration in die gesellschaftliche Umwelt ermöglichen. Hier geht es u. a. um das „Lernen des Lernens“. In der „tertiären Sozialisation“ lernen die jugendlichen und erwachsenen Menschen Qualifikationen für die Ausübung ihrer Berufsrollen. 2 „Die Relevanz der frühen Kindheit für die Persönlichkeitsstruktur des Erwachsenen besteht darin, daß Erfahrungen während dieser Formierungsperiode eines noch schwachen Ich langfristig prägende Effekte haben und künftige Lernprozesse unter Umständen präjudizieren … Im Alter von durchschnittlich zwei Jahren läßt sich für die Merkmalskomplexe: geistiges Interesse, Abhängigkeit und Aggression etwa ein Drittel der Varianz der entsprechenden, beim Abschluß der Adoleszenz gemessenen Werte voraussagen; im Alter von durchschnittlich fünf Jahren läßt sich bereits die Hälfte der Varianz voraussagen“ (Habermas 1968, S. 15). Systemisch ist hier anzumerken, dass die langfristige Vorhersagbarkeit von Merkmalsvarianzen, also den zwischen Personen unterschiedlichen Merkmalsausprägungen, mit der Stabilität ihrer primären und sekundären Bezugssysteme zusammenhängt. Grundlegende Elemente der Familienkultur (Einstellungen, Erziehungsstile, Beziehungsregeln usw.) sind „aktive Variablen“. Sie werden nicht spektakulär gewechselt, sondern wirken kontinuierlich im Beziehungssystem von Eltern und Kindern. 3 Das Bezugsjahr der folgenden Daten ist – falls nicht anders angegeben – 1996, die Quelle ist ein vom Bundesministerium für