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Bezugspersonen, die das eigene innere und äußere Tun missbilligen.
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Das Über-Ich ist in diesem Sinne ein Beziehungskonstrukt.
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Freud hatte dem Über-Ich drei Funktionen zuerkannt:
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Selbstbeobachtung, Ich-Ideal und das Gewissen. Durch die
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Selbstbeobachtung werden die eigenen intrapsychischen und sozialkommunikativen Handlungen hinsichtlich der Scham- und
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Schuldthematik eingeschätzt: Ist das, was ich tue, erlaubt oder
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verboten, erwünscht oder unerwünscht? Das Ich-Ideal enthält die
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Beschreibungen
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und
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Kommentierungen
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bezüglich
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meines
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Wunschbildes: So möchte ich sein und von den anderen
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wahrgenommen werden. Das Gewissen schließlich ist der durch
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Internalisierung entstandene intrapsychische Ort der Begutachtung
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und Bewertung des Denkens, Fühlens und Handelns. Es ist auch der
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Ort, an dem die Scham- und Schuldgefühle induziert, aktiviert,
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verstärkt oder abgeschwächt werden.
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Tabus und ihre Missachtung, Geheimnisse und ihr Verrat sind also
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letztlich Fragen des Gewissens.
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