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level; degree of emotional health vs. pathology in the individual
and family unit; problem-solving and coping skills; level of
realistic optimism; availability of a friendship support network
(including playmates, colleagues, self-help groups; and we would
add here resiliency, physical health and some good luck” (ebd.,
S. 265).
Hinsichtlich der psychosozialen Folgen einer Trennung für die
Mitglieder des bisherigen Systems lassen sich eine eher
pessimistische und eine eher optimistische Sichtweise unterscheiden.
Kaslow und Schwartz bleiben mit ihrem Stufenmodell auf der
optimistischen
Seite.
Denn
die
darin
enthaltene
Fortschrittsperspektive richtet sich auf die Hoffnung eines neuen
Lebens jenseits des Scheidungstraumas. Wallerstein und Blakeslee
tendieren zu einer pessimistischen Einschätzung. Sie untersuchten in
einer 15 Jahre überspannenden Längsschnittstudie10 die emotionale
Befindlichkeit und soziale Lebenssituation von Mitgliedern aufgelöster
Familien.
Die beste Prognose für ihre weitere psychosoziale Entwicklung
haben Kinder, die sich auch nach der Scheidung einen
vertrauensvollen und emotional reichen Kontakt zu Vater und Mutter
erhalten konnten, da ihre Beziehung auf der Elternebene erhalten
bleibt. Gute Aussichten haben gut verdienende Männer zwischen 30
und 40 Jahren sowie junge Frauen mit einem eigenen ausreichenden
Einkommen, die zugleich in der Lage sind, die Beziehung zu ihren
Kindern weiterhin positiv zu gestalten. Eine emotional zufrieden
stellende und konstruktive Beziehung zu den getrennt oder im
gemeinsamen Haushalt lebenden Kindern ist also auch für die
Scheidungsbewältigung der Eltern eine wichtige Ressource. Dennoch,
bei jeder Scheidung gibt es Gewinner und Verlierer, und die
Verliererinnenseite wiegt schwerer. Auf ihr finden sich eher die Frauen
als die Männer, eher die Jungen als die Mädchen, eher die Älteren als
die Jüngeren, eher die Ärmeren als die Reicheren.
Als Folge ihrer Studie formulierten Wallerstein und Blakeslee
Aufgaben für eine konstruktive Bewältigung der Scheidung. „Die Ehe