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Paare, die sich für ein Kind entscheiden, richten ihre gemeinsame
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Aufmerksamkeit in der Zeit vor und während der Schwangerschaft
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auf ein in die Welt eintretendes Lebewesen, das ihre Gemeinsamkeit
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und zugleich etwas Neues jenseits von ihnen symbolisiert. Die
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Paardynamik geht in eine Familiendynamik über. Dabei lassen sich
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einige spezifische Gesichtspunkte benennen:
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Die durch eine Verknüpfung der Familienbiografien mit der
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aktuellen Paarbeziehung fortentwickelte Familientradition erhält
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durch den Eintritt der nächsten Generation eine neue Qualität.
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Es entstehen Wünsche, Erwartungen, Hoffnungen im
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Zusammenhang mit dem Kind; Richter spricht in diesem
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Zusammenhang von den „Erwartungsphantasien“ der Eltern
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(Richter 1969).
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Ein Kind ermöglicht den in die Vater- bzw. Mutterrolle
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übergewechselten
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erwachsen
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gewordenen
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Kindern
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in
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besonderem Maße, durch ihr Engagement für die neue
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Generation ihren Eltern zurückgeben, was sie diesbezüglich von
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ihnen erhalten haben. Die zu Großeltern geworden Eltern
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erleben sich nun als Glied einer Generationenkette, in der ein
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Teil von ihnen weitergegeben wird: Tradition wird mit Zukunft
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verknüpft.
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Entscheidend ist für beide Varianten der Projektphase, dass Energie,
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Aufmerksamkeit, Interesse, das Zeitbudget von Partner und Partnerin
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im Hinblick auf eine gemeinsam gefundene und zu gestaltende
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Aufgabe verbunden werden. In diesem neuen Muster entstehen auch
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Regeln für die konkrete Alltagsgestaltung. Beziehungsdynamische
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Stichworte für diesen Prozess sind Loyalität, Arbeitsteilung,
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gegenseitige Unterstützung, Konfliktlösungskompetenz und Flexibilität
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in Bezug auf Rollen, Regeln und Beziehungsmuster.
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Das den Paarprozess in dieser Phase leitende Ideal heißt:
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einschränkende Tiefe statt weiträumiger Vielfalt. Zufriedenheit und
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Glück stellen sich in diesem Kontext trotz Einschränkung der breiten
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Palette bisheriger Handlungsmöglichkeiten durch die Intensität der
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