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Integration
(zunehmende
Vernetzung
als
qualitatives
Wachstum). Der rote Faden, der sich durch alle Phasen
hindurchzieht, heißt: Systemerhalt durch Veränderung und
Wachstum.
Phasen interpunktieren den systemischen Wachstumsprozess
des Paares bzw. der Familie.
Jede Phase hebt die vorhergehende in sich auf. Im Prozess
der Zeit geht nichts verloren, sondern wird über eine
stufenförmige Evolution in neue Zusammenhänge integriert
und erhält eine neue Gestalt. Die alte Gestalt bleibt als
rekonstruierbare, sich in der Rekonstruktion auch
verändernde Erinnerung mittels Bildern, Geschichten,
verdichtenden Leitsätzen und Metaphern erhalten.
Sinn und Funktion jeder Phase und der darin stattfindenden
Ereignisse können nur durch den Unterschied zu den
anderen Phasen benannt werden.
In jeder Phase werden Ressourcen geschaffen bzw. (neu)
entdeckt, die zur Bewältigung der gegenwärtigen Phase
notwendig sind und zugleich die Voraussetzung für die
Bewältigung der darauf folgenden Phase darstellen.
Phasenspezifische Themen und Entwicklungsaufgaben: Jede
Phase ist durch spezifische, alle Systemmitglieder
umgreifende Themen, Entwicklungsaufgaben und die sich
daraus ergebenden Chancen und Risiken für die
Weiterentwicklung gekennzeichnet (Hofer et al. 1992).
Diese Aufgaben gibt es auch in anderen Phasen, hier aber
stehen sie im Vordergrund, in anderen Phasen dagegen im
Hintergrund.
Die Transformation des Systems von einer Phase in die
nächste gestaltet sich als Übergangskrise. Capra hat betont
(Capra 1983), dass das chinesische Wort für Krise aus den
Schriftzeichen für Chance und Gefahr zusammengesetzt ist.
Krise lässt sich in diesem Sinne als die Kombination beider