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Gebrauchsgüter sind oder unnützer Plastikfirlefanz, der nach zwei Tagen im Mülleimer landet; ob umweltbelastende oder umweltverträgliche Technologien angewandt werden; ob Maschinenpistolen oder Verbandszeug hergestellt werden – der Gebrauchswert der Ware interessiert die Kapitaleigner nicht, sondern nur ihr in Geld ausgedrückter und auf dem Markt realisierter Tauschwert. Ethische bzw. moralische Erwägungen, z. B. der Verzicht auf sexistische Werbung, sind „systemfremd“ und können nur dann, „wenn sie sich rechnen“, in den kapitalistischen Denk- und Produktionshorizont übertragen werden. Aufgabe einer progressiven Politik war es immer, die aus den Grundrechten abgeleiteten ethischen bzw. moralischen Forderungen auch gegen den Aspekt des maximalen Profits durchzusetzen. Die Verwertung der Ware Arbeitskraft durch die Kapitalbesitzer. Jeder Mensch, der nicht selbst Kapitaleigner ist, aber seine eigene Reproduktion sichern muss, ist gezwungen, seine geistige und körperliche Arbeitsfähigkeit auf dem Arbeits„markt“ anzubieten. Sie wird von den Kapitaleignern bzw. ihren Repräsentanten (Geschäftführern, Personalchefs usw.) zu bestimmtem Bedingungen gekauft. Veränderte gesellschaftliche Bedingungen führen auch zu veränderten Rahmenbedingungen für den Kauf und Verkauf der „Ware Arbeitskraft“. Wir erfahren zurzeit hautnah, dass der weltweit organisierte industrielle Kapitalismus immer weniger menschliche Arbeitskraft verwerten muss, weil er immer mehr Maschinenkraft und Informationstechnologie an die Stelle der „Menschenkraft“ setzt. Das hat z. B. für die Gender-Thematik eine entscheidende Bedeutung: In Zeiten knapper Stellenangebote auf dem Arbeitsmarkt geraten die Männer wieder in die Rolle der bevorzugten Anbieter, weil sie z. B. die familieninterne Erziehungs- und Kinderbetreuungsfunktion ihren Frauen überlassen und deshalb zeitlich flexibler, kontinuierlicher und unbegrenzter einsetzbar sind. Vor allem für Frauen mit