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Gestrüpp; es geht nicht weiter. Ich bin also einen Weg gegangen, der
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auf der Karte nicht eingezeichnet war. Ich kehre zum Anfang des
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Fußpfades am Dorfrand zurück und versuche, mich an der
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vorhandenen Karte zu orientieren. Ich laufe am Ortsrand entlang in
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der Hoffung, an einer anderen Stelle den Einstieg zu finden. Über
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mehrere Straßen gelange ich wieder zum Dorfrand und finde einen
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Weg, der in die freie Landschaft hinausführt. Aber auch er verliert
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sich dort nach einer kurzen Wegstrecke. Kurz vor dem Ende der
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Dorfstraße war mir noch eine Abzweigung aufgefallen, der auch aus
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dem Dorf hinauszuführen schien. Ich gehe wieder zurück und wähle
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jetzt diese Möglichkeit; dabei entdecke ich einen kleinen Wegweiser,
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der anzeigt, dass ich auf der richtigen Strecke bin. Bei einem
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erneuten Blick auf die Wanderkarte entdecke ich diesen Weg und
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bemerke, dass ich bei den beiden ersten Versuchen der Dorfstraße zu
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kurz bzw. zu lange gefolgt bin; d. h., ich habe die Karte nicht genau
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genug studiert und zur Grundlage meines eigenen Handelns
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gemacht. Dem gefundenen Pfad folge ich nun bis zum Gipfel.
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Im Zuge dieses Versuch-und-Irrtum-Spiels entstand in meinem
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Kopf – ausgehend von der Wanderkarte – ein neuer Plan bezüglich
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der Straßen am Dorfrand, verschiedener Einstiege und Wege, von
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denen einer zu dem gewählten Ziel führt. Dieser Plan wird dazu
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führen, dass ich mich bei einem erneuten Versuch planvoll dem
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gewünschten Einstieg nähern werde. Es ist also ein konkretes
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Schema entstanden, das zugleich ein Handlungsplan ist. Es
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differenziert das anfangs durch die Wanderkarte gebildete und wird
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zugleich in ein größeres, abstrakteres Schema integriert: das innere
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Muster der Landkarte und eine Orientierung an den dadurch
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aufgezeigten Wegen. Bei einer Wanderung in einer anderen
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Landschaft gibt es jetzt die Möglichkeit, die mitgeführte Karte
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genauer zu lesen, d. h., aus ihr in Verbindung mit der konkreten
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Landschaft ein neues Schema zu konstruieren. Das macht ein
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Versuch-und-Irrtum-Spiel überflüssig und ermöglicht plan- bzw.
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einsichtsvolles Handeln in der konkreten Subjekt-Umwelt-Situation.
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