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wie ihn Pädagogen (und Therapeuten) als der Erziehungsweisheit
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letzter Schluß heute formulieren, wäre so gesehen gar keine
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zukunftsweisende Einstellung, sondern nur das Eingeständnis einer
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systembedingten Ohmacht, weil die ihnen anvertrauten Subsysteme
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‚Kinder‘ ohnehin unter den gegenwärtigen soziokulturellen
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Bedingungen nicht mehr steuerbar sind, jedenfalls nicht auf die
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traditionelle autoritäre Weise: Die Not der Nichtsteuerbarkeit wird
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dabei bloß zur pädagogischen Tugend umstilisiert. Und während das
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Nichtsteuern für Therapeuten nach wie vor eine lohnende, weil
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effektive Strategie zu sein scheint, wäre es für die Pädagogen der
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Weg in das Nullbockland. Das ganze Problem wäre also, unter
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historisch-pädagogischer Perspektive, umzuformulieren in die
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Fragestellung, wie denn Pädagogen die übermäßige Komplexität
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heute steuern können“ (Huschke-Rhein 1989, S. 90).
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21 Zu den Begriffen „Assimilation“ und „Akkommodation“ siehe
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3.2.1.
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22 Zu Hegels Begriff der „Aufhebung“ siehe Bloch (1972, s. 121 ff.).
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23 Faust II, V. Akt, siehe ab Vers 11559; die Verse 11585 f. lauten:
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„Im Vorgefühl von solchem hohen Glück / Genieß’ ich jetzt den
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höchsten Augenblick.“
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24 Zur Erläuterung des systemischen Menschenbildes und seiner
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einzelnen Bestimmungen siehe Ritscher (1996, S. 316 ff.).
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25 Zur detaillierteren Beschreibung der systemischen Ethik und ihrer
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Konsequenzen für die systemische Arbeit siehe Ritscher (1998, S.
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319 ff.).
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