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Anmerkungen
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1 Konstrukte, genauer: hypothetische Konstrukte haben in der
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Wissenschaftsmethodologie
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den
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Status
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eines
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allgemeinen
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theoretischen Begriffs, der durch empirische Beobachtungen gebildet
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und durch von ihm geleitete Beobachtungen überprüft werden kann:
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„Einerseits ist ein hypothetisches Konstrukt verankert in stets
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mehreren
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beobachtbaren
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bzw.
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meßbaren
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empirischen
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Sachverhalten; andererseits verleiht das Konstrukt diesen
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Sachverhalten ihre ‚konstrukt-spezifische‘ Bedeutung“ (Herrmann
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1969, S. 33); zum Konstruktivismus als Konzept empirischer
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Forschung siehe Holzkamp (1968).
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2 Siehe Capra (1996, S. 29); man könnte aber auch vor dem
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Hintergrund des bisher Gesagten die Doppelnennung ökologischsystemisch rechtfertigen. Ich verzichte darauf meistens um der
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Einfachheit des Textes willen, verweise aber ausdrücklich auf die
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große Bedeutung dieser ökologischen Gesichtspunkte im
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Systembegriff.
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3 Wir bezeichnen sie als „Naturkatastrophen“ und verwischen damit
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den Anteil des Menschen an ihnen.
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4 „Er (von Bertalanffy; W. R.) prägte den Begriff ‚Fließgleichgewicht‘,
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um das Miteinander von Gleichgewicht und Fließen, von Struktur und
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Veränderung in allen Lebensformen zum Ausdruck zu bringen“
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(Capra 1996, S. 203).
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5 „Fluktuation/Dissipative Strukturen – ein Begriff, den I. Prigogine
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… zur Erklärung der spontanen Bildung von Strukturen in offenen
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Systemen benutzte. Er beschreibt, wie aus Abweichungen von einem
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relativ stabilen Gleichgewichtszustand unter Energieverbrauch neue
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Organisationsformen (dissipative Strukturen) entstehen. Auf
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Familiensysteme angewandt … verdeutlicht er, daß gerade die
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zufälligen Abweichungen vom Ausgangszustand der wesentliche
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strukturierende Faktor ist. Somit stellt sich Ungleichgewicht als
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Quelle von Ordnung und Organisation bzw. als ‚Ordnung durch
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Fluktuation‘ (Prigogine 1976) dar. Fluktuationen in diesem Sinne sind
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