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2.4.3.2.2.2.3 Die Symbole der Körpersprache
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Mit der Körpersprache kommentieren wir unsere Worte, Symbole und
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Metaphern für die Kommunikationspartnerinnen und uns selbst. Wir
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wollen z. B. mit starrem Blick, zupackender Geste, vorgebeugtem
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Oberkörper und lauter Stimme unserer Partnerin „etwas besonders
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Wichtiges“ sagen, aber die körpersprachliche Konnotation sagt ihr:
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„Ich habe Recht, ich bin hier der Boss“ (Molcho 1983). Im Kontext
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eines symmetrischen Beziehungsmusters („Gleiches wird mit
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Gleichem beantwortet“) kann die Partnerin ebenfalls die Stimme
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erheben, womit sie ihre Worte mit der körpersprachlichen Botschaft
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„Falsch, ich bin hier die Chefin“ kommentiert. Im Kontext eines
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komplementären Beziehungsmusters (eine Botschaft wird durch das
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Gegenteil beantwortet) wird sie sich vielleicht mit weinerlicher
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Stimme entschuldigen und damit körpersprachlich die Bedeutung
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übermitteln: „Du hast Recht, ich unterwerfe mich.“ Möglich wäre
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auch das Muster der Metakommunikation. Dann kommt die verbale
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Sprache zu ihrem Recht, z. B. mit der Antwort: „Warum muss es
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immer Gewinner und Verlierer geben, lass uns doch gleichberechtigt
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sein.“ Mimik, Gestik, Körperhaltung, Stimmklang, Lautstärke und
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Betonungen geben der Körpersprache ihre symbolische Form.
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Virginia Satir hat fünf Formen der körpersprachlichen
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Kommunikation herausgearbeitet und bildlich dargestellt.17 Sie
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können von der Partnerin symmetrisch oder komplementär
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beantwortet werden. Vier von ihnen produzieren notwendigerweise
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Probleme, weil sie eine einseitige Kontrolle der Situation
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gewährleisten sollen und damit in der Struktur von Dominanz vs.
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Unterwerfung verortet sind: „anklagen“ (blaming), „beschwichtigen“
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(placating)
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„rationalisieren“
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(computering)
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und
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die
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Ablenkungsmanöver durch eine extreme Uneindeutigkeit der eigenen
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Botschaften (distracting). Die fünfte ist jenseits des Sieger-BesiegtenSpiels angesiedelt. Satir nennt sie „Kongruenz“ und meint damit die
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wechselseitige Akzeptanz der Beziehungspartnerinnen bei durchaus
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unterschiedlichen Erwartungen, Meinungen und Wünschen (siehe
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Satir 1989, S. 87 ff.).
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