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resultierenden Konflikten, auf die Schultz von Thun hingewiesen
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hat.
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Durch die Konnotation entsteht Sinn. Sinn, Sinnbestimmung
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und Sinnfindung ist eine existenzielle Kategorie des Menschen
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(Gadamer 1990; Frankl 1975), die im Rahmen eines Dialoges
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(Buber 1983; Stierlin 1982) verstehbar wird. Verstehen ist im
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Feld der menschlichen Kommunikation eine wichtige Strategie,
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um Missverständnisse aus dem Feld zu räumen, und damit
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Garant eines „gelungenen Dialoges“ (Stierlin 1982).
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Bedeutungszuweisungen geschehen in der interpersonalen
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Kommunikation zwar subjektiv, vollziehen sich aber im
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kulturellen Kontext. Als in diesem Kontext sozialisierte Subjekte
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beziehen wir uns bei unseren Bedeutungsgebungen mehr oder
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weniger kreativ auf kulturell gebildete und institutionalisierte
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Bedeutungen. Dadurch integrieren wir uns in das
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übergeordnete System der Kultur und Gesellschaft. Mehr oder
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weniger kreativ heißt, dass wir in der individualisierenden
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postmodernen Kultur einen Freiheitsspielraum haben, kulturelle
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Konnotationen „eigensinnig“ zu verändern. Man bedenke nur,
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wie unterschiedlich heutzutage die Bedeutungen des Wortes
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Familie sind. Für die einen ist sie die mit allen Mitteln zu
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stützende „Keimzelle der Gesellschaft“, für andere ein „goldener
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Käfig“, ein Auslaufmodell der privaten Lebensformen oder eine
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Brutstätte psychischer und körperlicher Gewalt.
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