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Hier geht es u. a. um das Thema der Scham: Wir fühlen uns
beschämt, wenn andere etwas bei uns entdecken, das wir verbergen
möchten, da es kulturellen Normen und Werten zuwiderläuft. Ein
psychiatrisch als krank definierter junger Mann z. B. traute sich nach
der Entlassung aus der Klinik kaum noch, in seinem Heimatdorf aus
dem Haus zu gehen, weil die Nachbarinnen ihn über den Grund
seiner mehrwöchigen Abwesenheit hätten befragen können. Und
über den wollte er Stillschweigen bewahren. Hier sollte die Seite der
Selbstoffenbarung nicht Teil der Kommunikation sein. Die Folge
allerdings war eine neue Botschaft der anderen an ihn: „Du bist
krank, denn nur das erklärt, warum du dich so isolierst.“