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Stuttgart-Nord und Klaus Döhner-Rotter vom Projekt Jugendhilfe im
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Lebensfeld (ProJuLe) in Bad Rappenau sehr herzlich. Die
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Falldarstellung des ersten Kapitels entstammt einem Video, das im
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Rahmen eines von mir geleiteten Projektes an der Hochschule für
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Sozialwesen Esslingen entstanden ist. Dieses Werkstattvideo zeigt
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die praktische Umsetzung der in diesem Buch entfalteten Modelle für
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die Soziale Arbeit (zur Bezugsquelle siehe Kap. 1, Anm. 1).
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Von der systemischen „Einrahmung“ der Sozialen Arbeit
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profitieren beide Seiten. Die Einführung der systemischen
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Metatheorie schärft den Blick der Sozialarbeiterinnen für Netzwerke,
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kommunikative
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Rückkoppelungseffekte
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(Zirkularität),
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den
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Beziehungssinn von Symptomen und Ressourcen, die das System
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selbst für die Lösung seiner Probleme aktivieren kann. Die
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Erschließung des Methodenspektrums der Systemtherapie vermittelt
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den Sozialarbeiterinnen Kompetenzen, sich an das Problemsystem
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anzukoppeln und gemeinsam Lösungen zu finden, die neue
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Entwicklungschancen und Handlungsspielräume eröffnen.
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Die Integration systemischer Theorie und Praxis in die Soziale
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Arbeit hat auch einen rückbezüglichen Effekt. Die System- und
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Familientherapie wird im ursprünglichen Sinn des Wortes politisch
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und schärft den Blick für die Lebenswelt ihrer Auftraggeberinnen.
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Überschaubare Mikrosysteme wie die Familie werden nun als Teil des
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Gemeinwesens (griechisch polis) wahrgenommen. Der Zugang zu
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seinen infrastrukturellen Angeboten (Schule, Kindergarten, soziale
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Dienste, aber auch Verkehrsmittel, Müllabfuhr, Krankenhäuser usw.),
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informellen (z. B. Nachbarschaft, Freunde) und formalen Netzwerken
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(z. B. Vereine, Kirchengemeinden, Parteien) ist ein wesentlicher
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Faktor für den „gelingenden Alltag“. Ist der Zugang zu ihnen
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blockiert oder erschwert, geraten die betreffenden Mikrosysteme in
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die soziale Isolation: Sie werden zu „geschlossenen Systemen“,
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deren Krisen nicht mehr im Austausch mit der Umwelt bewältigt
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werden können. So erweitert sich der Rahmen von
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Problemdefinitionen: Neben kommunikativen Problemen werden nun
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