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in einer Einrichtung der Kinder – und Jugendhilfe in der Anfangsphase deutlich. Sie erzählten von einer großen Verunsicherung, weil
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sie nichts über die Gründe ihrer Unterbringung wussten oder weil
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die formulierten Gründe nicht ihrem Erleben entsprachen. Warum
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bin ich hier? Die Beantwortung dieser Frage dient der Sicherheit der
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Mädchen und Jungen aus herausfordernden Lebensumständen (9).
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Und weil die Hilfeplanung für das Leben der Mädchen und
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Jungen in gleichem Maße entscheidend und mit Stress besetzt
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ist „[…] gestalten die Mädchen und jungen Frauen im AntoniaWerr-Zentrum ihr Hilfeplangespräch federführend – eine echte Kooperation – mit. Sie bereiten in Begleitung der pädagogischen Fachkräfte kreative Methoden vor, um ihre erreichten Ziele darzustellen,
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ihre Perspektiven und Wünsche mit Freude aufzuzeigen. Sie schaffen
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gemeinsam im Rahmen des Hilfeplangespräches einen so weit als
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möglich sicheren Ort, welcher ihre aktuelle Situation, Entwicklungsstand und Bedürfnisse berücksichtigt. Der Hilfeplan ist nicht nur
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Formsache oder Verwaltungsakt, er ist eine wesentliche Chance
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die Expertenschaft anzuerkennen, das gemeinsame Verstehen zu
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etablieren, Partizipation zu pflegen und heilsame korrigierende Erfahrungsräume für eine gelingende Hilfe zu schaffen.“ (Sauerer/
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Weiß 2020, S. 482)
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