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„Seit diesem Tag habe ich schon einige Wege gefunden und ausprobiert.
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Vielleicht habt ihr ja Lust bekommen, gleich anzufangen, mal von euren Autobahnen abzufahren und euch in den Dschungel zu begeben. Und denkt daran:
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Egal, ob man eine schwere Kindheit hatte oder traumatisiert ist, sollte man nie
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den Mut verlieren, sich neuen Herausforderungen zu stellen, denn selbst, wenn
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man immer wieder auf die gewohnten Autobahnen zurückkommt, ist es nie
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unmöglich, sich mithilfe von Gesprächen durchzukämpfen und seine eigenen
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Wege durch den Dschungel zu finden.“ (ebd., S. 126)
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Um letztendlich einen sicheren inneren Ort finden zu können,
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braucht es einen sorgsamen Umgang mit eingefrorener Energie
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und Übererregung. Eine Möglichkeit, diese Energie zu versorgen
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ist die Körperlichkeit. Dabei gilt es, bei der Unterscheidung von Zuviel und Zuwenig zu begleiten. Mit Übungen zur Aktivierung und
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Deaktivierung des Nervensystems – Empfindungen von Stress im
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Körper nachspüren und Möglichkeiten der Beruhigung suchen und
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ausprobieren – können wir sie dabei unterstützen, immer wieder in
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die Balance ihres Nervensystems zu kommen.
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Wenn Philipp, Jana, Markus und Hans lernen, auf ihre
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Empfindungen zu achten, können sie rechtzeitig den Denker
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aktivieren. Manche Kinder brauchen – um das zu lernen – einen
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Denker von außen, die externe Regulation.
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Thomas ist auf seinem Zimmer, er hört Schritte auf der Treppe und wird sofort
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in früheren Zeiten zurückgebeamt. Bewaffnet mit Matchboxautos rennt er auf
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den Flur und will diese werfen. Der Bezugsbetreuer erkennt die Situation und
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ruft: Ich bin es, nicht Dein Vater.
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Danach können beide die Situation besprechen. Thomas ist froh,
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dass sein Erzieher die Situation erkannt und ihn so auch davor geschützt hat, dem Erzieher Gewalt an zu tun.
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Die Erhöhung der Selbstregulation und der Selbstkontrolle, auch
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im Kontakt mit anderen, mobilisiert eine emotional-kognitive Stabilität. Nicht nur das, es kann sich auch auf die körperliche Gesundheit auswirken. Der Schrei von Anna, der im Halse stecken bleibt,
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die Angst im Bauch, die zusammengezogenen Schultern, unnötige
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Spannungen, verzerrte Körperhaltungen sind alte Verhaltensweisen,
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