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Verstehen, wie ich ticke
Die Leiter*innen der KiWos berichten begeistert von den Beiträgen der Mädchen* und Jungen*. Sie können die Überlebenskraft, die Weisheit der Mädchen*
und Jungen* spüren, sich mit ihrer Überlebenskraft verbinden, welch ein Geschenk. Das Gefühl der Ohnmacht, das im Kontext von Traumageschehen immer
wieder möglich ist, kann durch das Gefühl der Handlungswirksamkeit und der
Verbindung mit Lebenskraft korrigiert werden. Und wenn die Workshops als Voraussetzung immer wieder auch Selbstreflexion verlangen, ist dieses Verlangen
auch ein Geschenk: »Lebendig bleiben nur solche Menschen, die die Lust an neuen Erkenntnissen auch über sich selber höher bewerten als die Anerkennung von
außen.« (Mitscherlich 2010, S. 26) Letztendlich ist dieses Tun außergewöhnlich
sinnstiftend und damit selbststärkend. Das Verlangen nach Sinn sei ein wesentlicher Aspekt des Menschen, »[…], dass der Mensch letzten Endes nur in dem Maße
sich verwirklichen kann, in dem er einen Sinn erfüllt draußen in der Welt […]«,
der Mensch habe einen Willen zum Sinn, so Viktor E. Frankl (2012, S. 17).
Literatur
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Frankfurt/M.: Fischer
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Jugendalter bewältigen. Perspektiven von Expertinnen und Profis. Weinheim und Basel: Beltz
Juventa.
Weiß, W. (2024). Philipp sucht sein Ich. Zum pädagogischen Umgang mit Traumata in den Erziehungshilfen. 10. Auflage. Weinheim und Basel: Beltz Juventa