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Rahmenbedingungen & Auftrag der Kinder- und Jugendpsychiatrie (KJP)
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rung eines sicheren Ortes in der Kinder- und Jugendpsychiatrie zur Verfügung
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stellen kann.
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Rahmenbedingungen & Auftrag der Kinder- und
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Jugendpsychiatrie (KJP)
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Kinder- und Jugendpsychiatrische Kliniken stehen aufgrund des großen Aufnahme- und Behandlungsdrucks vor besonderen Herausforderungen. Allein in den
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Jahren von 2012 bis 2020 nahm die Rate der Hospitalisierungen bei Kindern und
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Jugendlichen in der Schweiz um + 60,9 % zu (Schulter et al. 2022). In Deutschland
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besteht ein kontinuierlicher Bettenzuwachs um 39 % im Jahr 2021 gegenüber 2004,
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bei stetig sinkender Verweildauer (Schepker/Kölch 2023).
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Aufgabe einer kinder- und jugendpsychiatrischen Behandlung ist es, die Multidimensionalität psychischer Störungen und ihre Bedingungen sowie entwicklungsbedingte und neurologische Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter
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ganzheitlich zu erkennen, zu erfassen und dementsprechend vielfältige Behandlungsmaßnahmen zu entwickeln. Einbezogen werden neben den personalen Bedingungen ebenso Belastungen des sozialen Umfeldes, insbesondere der Eltern.
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Dabei steht nicht die primäre Heilung oder gar die Symptomfreiheit im Vordergrund, sondern den betroffenen jungen Menschen und ihren Familien einen
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Übergang von belastenden Problemlagen zur Entwicklung von Lösungen und Akzeptanz, soziale Integration und Rehabilitation zu ermöglichen (Gehard/Fegert
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2004; Warnke/Lehmkuhl 2011).
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Grundlage der Behandlungen sind klar definierte Behandlungsaufträge unter
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Vorgaben von Krankenkassen und anderen Kostenträgern sowie eine bestehende
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Aufnahmepflicht. Der primäre Auftrag liegt insbesondere darin, eine Behandlung
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sowie einen möglichst sicheren Ort auf Zeit zu bieten. Die Behandlungsprozesse
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im psychiatrischen Setting umfassen meist wenige Wochen bis Monate und schaffen keine langfristige Lösung (Fegert et al. 2017). Dementsprechend können diese
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immer nur Übergangssettings sein und den Transitionen in und aus dem System
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muss eine entsprechend hohe Relevanz zugeschrieben werden. Die durchschnittliche Behandlungsdauer in einer KJP in Deutschland betrug 2021 32,9 Tage
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(Schepker/Kölch 2023). In der Schweiz lag die durchschnittliche Pflegetageanzahl
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bei 34,7 Tagen im Jahr 2020 (Schulter et al. 2022).
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Eine (teil-)stationäre Behandlung in einer KJP ist ein kurzzeitiges Übergangsund Sondersetting. Auf Krisen- und Akutstationen sowie auf Psychotherapiesta
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tionen liegt der Fokus auftragsabhängig auf der Beruhigung der krisenbehafteten
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Situation und emotionalen Stabilisierung der Beteiligten. Durch die begrenzte Zeit
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der Krisenintervention ist es wesentlich, die Situation sowie die Belastungen der
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Betroffenen zeitnah zu verstehen (Schmid 2021). In einer (teil-)stationären Be-
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