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Nutzen der traumapädagogischen Haltungen
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sichtigung des Konzepts des sicheren Ortes ist zu beachten, dass gerade ethische
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Dilemmata dazu führen, dass Orte und Arbeitsstellen unsicher werden und Mitarbeitende extrem verunsichert sein können. Größte Ohnmacht in Teams ist oft genau dann zu beobachten, wenn mehrere Mitarbeitende unterschiedliche ethische
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und moralische Positionen zu einzelnen Verhaltensweisen haben und nicht hinter
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den Konzepten ihrer Leitung oder ihrer Kolleg*innen stehen können. Insbesondere, wenn es nicht möglich ist, Gewissensnöte in der Einrichtung zu kommunizieren und keine Möglichkeit besteht, die moralischen Vorstellungen mit den Kolleg*innen sowie der Leitung zu diskutieren, verlieren Mitarbeitende oft ihren
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›inneren Kompass‹, wenn Differenzen zwischen den eigenen moralischen Vorstellungen und der pädagogischen Praxis realisiert werden.
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Ethik als Frage der Einrichtungsstruktur und -kultur
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Nun könnte argumentiert werden, dass die Unsicherheiten eher aus Teamkonflikten und einer Uneinigkeit über das pädagogische Vorgehen resultieren. Das ist
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aber nur bedingt so, da sich diese moralischen Dilemmata vorrangig auf innere
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Konflikte und auf die individuelle Handlungsfähigkeit auswirken. Die fehlende
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Diskussionsbereitschaft schwächt ein Team dann noch weiter. Ein Team, das ethische Konflikte bezüglich seines Vorgehens in sich trägt oder sein Vorgehen wegen
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ethischer Zweifel nicht offen nach außen kommunizieren kann, verliert durch die
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mangelnde Vernetzung auch die Außenperspektive und isoliert sich immer weiter.
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Das führt dazu, dass sich unethische Haltungen verfestigen, ausbreiten und irgendwann in einem in sich geschlossenen System gar nicht mehr auffallen oder
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kritisch hinterfragt werden.
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Nicht selten fühlen sich die betroffenen Fachkräfte in solchen Situationen dann
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sehr einsam und selbstunwirksam, und sie zweifeln an ihrer Einschätzung. Mit
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ihrer Meinung stehen sie doch oft gegen ein ganzes Team oder die Vorgesetzten.
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Sie schweigen und leiden bzw. stumpfen ab oder kündigen wieder, da sie diese Situationen nicht ›aushalten‹ können oder wollen. Deshalb ist es wichtig, sichere
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Strukturen zur Reflexion von herausfordernden Interaktionen der Fachkräfte mit
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Jugendlichen zu etablieren, in denen man sich über ein besseres Verstehen selbst
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stabilisieren und neue Handlungsstrategien entwickeln kann, was die Selbstwirksamkeit der Fachkräfte nachhaltig stärkt (Schmid/Lang 2015).
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Um für sich selbst einen sicheren Ort zu haben, müssen das eigene Handeln
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und die institutionellen Verhältnisse mit den eigenen moralischen Werten übereinstimmen. Nur dann gewinne ich die äußere Sicherheit im Verhältnis meines
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Handelns zu den institutionellen Verhältnissen und die innere Sicherheit durch
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die Übereinstimmung meines eigenen Handelns mit meinen moralischen Werten.
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Eine solche traumasensible Einrichtungskultur reduziert nachweislich den Stress
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