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Wenn misshandelte Frauen ihre Kinder misshandeln
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mehr all,’ (...). Aber da hat sich keine gewagt, mir den Schrubber aus der Hand zu nehmen. ǻǯǯǯǼȱȱĴȱȱȱĴȱȱǰȱȱ đȱȱ ǰȱȱȂȱȱȱȁȱȱȱ ȱěǰȱȱǯȱ ûȱ ȱȱã ǰȱȱȱȱȱ ȱ§ȱ ěȱǰȱ¡ǰȱ¡ǯȃȱ
Nach einigen Sitzungen beim Kindertherapeuten ihrer Tochter und ihres Sohnes „schwört“ sie sich, ihre Kinder nicht mehr zu schlagen, was sie bisher durchgehalten habe. Später rutscht der Sohn für lange Zeit ins kleinkriminelle Milieu des Vaters ab, auch die Tochter geht zunächst schwierige Lebenswege, im mittleren Alter scheinen beide, laut Bericht von Frau A., den Weg in eine mehr oder weniger bürgerliche Existenz zu schaffen. Frau A. selbst ist zum Zeitpunkt des Interviews, d.h. in der Endphase ihrer mehrfachen Frauenhausaufenthalte, eine gut aussehende, aufgeweckte, lebhafte und sympathische Frau, die den Eindruck erweckt, mit beiden Füßen auf der Erde zu stehen und die weiß, was sie will. Heute arbeitet sie seit vielen Jahren engagiert in einem Pflegeheim und hat immer noch Kontakt zu ihrem seit einiger Zeit invaliden Mann und betreut ihn auch. Frau A. steht sicher nicht für alle Frauen, die Partnergewalt erlitten haben, sondern nur für eine spezifische Gruppe: misshandelte Frauen, die ihren Mann sehr geliebt haben und eventuell auch weiter lieben, die selbst gewalttätig sind und ihr eigenes Handeln vor allem gegenüber ihren Kindern in Grenzen sehen können und die ein hohes Maß an Lebensstärke und Alltagsfähigkeiten aufweisen, solange diese nicht durch fortschreitende Selbstaufgabe in Beziehungen ausgehöhlt werden.
Gewalttätigkeit in Partnerschaften und in Eltern-Kind-Beziehungen: Interpretation des Fallbeispiels In Frau A.s Lebensgeschichte gibt es ein wiederkehrendes Motiv: Die Notwendigkeit von und das Bedürfnis nach äußerer Kontrolle vor eigenen impulsiven und aggressiven Handlungen sowie Schutz vor eben solchen Handlungen ihres Mannes. Heute wünscht sie sich, dass ihre Mutter ihr verboten hätte, die Lehre abzubrechen, wogegen sie sich zweifelsohne vehement gewehrt hätte. Das ist vielleicht der Grund, weshalb die gewünschte damalige Intervention der Mutter, die sie sich ausmalt, weniger von Überzeugungsversuchen geprägt ist als verbietenden bis drohenden Charakter hat „Hör mal zu, Fräulein, so nicht!“. Hätte nur das bei ihr geholfen oder sind andere Wege, etwas bei einem anderen Familienmitglied durchzusetzen, kein Teil der Familienkultur? Dennoch sieht sie ihren eigenen Anteil am Abbruch der Lehre sehr wohl und beschönigt nichts. Von sich selbst hat sie das Bild einer Mutter, die bei ihren Kindern auf die gleiche vehemente Weise im Kommandoton eingreifen würde: „Hier wird fertig gelernt!“. Damit tradiert sie möglicherweise die Kommunikationsstruktur ihrer Herkunftsfamilie, entweder man sagt nichts