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Herausforderungen an die soziale und pädagogische Arbeit
Frau A. hat ihren Mann Franz sehr jung kennen gelernt und nicht zuletzt ihm zu Liebe ihre Friseurlehre abgebrochen. Ihrer Mutter nimmt sie heute übel, diesen Ausbildungsabbruch nicht verhindert zu haben: Ǯ ȱȂȱȱȂȱǰȱ ȱȱȱ ȱȂǰȱȱȱȱȱĴȱȱ ȱ §Ĵǯǯǯǰȱ ȱ ȱ ȱ £ǰȱ ǰȱ ȱ ȱ ȱ DZȱ ȱ ȱ ȱ ¡ȱ ȱ ȱȱȱ Ĵȱ đȱ ȱȱ §ĞǯȱǻǯǯǯǼȱȱ§ĴȂȱȱĴȱȱûDZȱ ãȱȱ £ȱ§ǰȱȱǯȱ ȱ ȱȱ§ȱ ǰȱȱȱ§Ĵȱȱ ȱȱ können. Also ich würd’ bei meine Söhn’ und meine Tochter schon sagen, ‘hier wird fertig gelernt!’, ne. Aber wirklich, da tät’ ich auch dahinter stehen, da gäb’ es aber auch nichts. (...) Klar, damals hat mir das gefallen.“
Die wachsende Gewalttätigkeit ihres Mannes nach der Heirat führt zu vielen Fluchtbewegungen von Frau A.. Von ihren drei Kindern lässt sie die ältere Tochter bei den Schwiegereltern, wo sie ein unauffälliges Leben führt, die beiden jüngeren nimmt sie mit auf ihre Odyssee zwischen Ehe, kurzen Episoden des Alleinerziehens und Frauenhausaufenthalten. Ihren Mann hat sie sehr geliebt und trotz später schwerer Gewalttätigkeit und durch ihn verursachten sozialen Abstieg der Familie immer wieder bei sich aufgenommen. Eine Frauenhausmitarbeiterin beschreibt den Mann als ganz nett und gut aussehend, eher klein, aber muskulös durch Bodybuilding. Seine Gewalttätigkeit eskaliert, nachdem die junge Familie bei ihren Schwiegereltern ausgezogen ist. Vorher haben sowohl ihre Schwiegermutter als auch ihr Schwager einge griffen, wenn es zu Gewaltausbrüchen kam. Zu Beginn der Ehe, im Schutz der Schwiegerfamilie, traut sie sich noch zurückzuschlagen: „Ich wollte nicht, dass er trinkt, und nur weil ich ihm kein Glas eingeschenkt habe, da hat er mir da Ohrfeigen gegeben. Und einmal habe ich zurück gehauen, da haben wir voreinander gestanden, und da ging das dann also hin und her, hin und her, er eine, ich eine, bis dann ȱ Ĵȱǯǯǯǰȱȱȱȱȱǰȱȱȱȱȱȱȱȱ dazwischen.“
Frau A. sieht sich selbst als jemand, die „ausrastet“ und „hitzblitzig“ ist, wofür sie nichts könne, was ihr aber dann Schuldgefühle macht, wenn sie ihre Kinder schlägt, daher entschuldige sie sich anschließend bei ihnen: „...und mit meinem schlechten Gewissen (...), und was soll ich denn machen, ich klinke halt aus, ich kann nichts dafür, da drehe ich durch und dann knallt es nur noch.“ Als sie mit ihrer jüngsten Tochter und ihrem Sohn, die beide unter Entwicklungs-, Sprach-, und Verhaltensstörungen litten, für längere Zeit im Frauenhaus ist, schildert sie folgende Szene: „Ich hab’ den (den Sohn, der besonders viel Schläge bekommt und dem sie sich besonders nahe fühlt, M.B.) einmal so verdroschen. Da hab’ ich ihn weggeschickt Kuchen zu holen, und da hab’ ich gesagt, guck, dass du schönen frischen Kuchen kriegst, mit Sahne oder so, ne. Der ȱȱȱȱȱȱãȱ ǯȱȱ ȱȱĚȱǻǯǯȱȱȱ ihn auf den Boden geworfen, M.B.) und da hab’ ich gemeint, mach das weg, ist er halt mit dem Schrubber gekommen, weil kein Besen da war und reicht den Schrubber und da hab’ ich den mit dem Schrubber geschlagen (...). Ja, meinst du, da wäre eine Frau dazwischen! (...) Ich §Ĵȱȱȱȱȱǰȱǯȱ ȱ§ĴȱǰȱȁȱȂǰȱȱȱȱȱ