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Jahrhunderts) und damit verbundene Probleme vor allem des ökologischen, aber auch des sozialen Gleichgewichts. Ob Kinder und Jugendliche sich als »Generation Greta« fühlen oder nicht, sie merken, dass die Sorgen ihrer Zukunft nicht ernst genommen werden. Über Twitter wird von einem bekannten Politiker im Jahr 2019 in der Hochzeit der »Fridays-for-future«-Demonstrationen eine Einschätzung öffentlich gemacht, die den eben bezeichneten Keil zwischen den Generationen noch einmal deutlich macht: »Ich finde politisches Engagement von Schülerinnen und Schülern toll. Von Kindern und Jugendlichen kann man aber nicht erwarten, dass sie bereits alle globalen Zusammenhänge, das technisch Sinnvolle und das ökonomisch Machbare sehen. Das ist eine Sache für Profis.« Diese Perspektive formt Konfliktbeziehungen zwischen den Generationen. Kinder und Jugendliche spüren dies und gehören mehr und mehr zu den »Entfremdeten« heutiger Politik. Erwachsene bedienen das Narrativ der Erfahrung, Kinder und Jugendliche stellen genau dieses in Frage. Typischerweise (und in alten Konstellationen) würde man hier von der Systemfrage sprechen. Dies ist aber in vielfacher Hinsicht eine veraltete Deutung. Neue Protestformen halten sich nicht mehr strikt an die uniformierten Links-Recht-Konstellationen. Sie wollen Alternativen, auch in den Ausdrucksformen. Das Bestehen auf Hörbarkeit ist das politisch so bezeichnete Drängen in Richtung »Voice«. Dieses kennt weniger politische Uniformierung als das noch eine Generation zuvor der Fall war. So sind junge Menschen auch nicht mehr äußerlich als »Kritisch« oder »Alternative« erkennbar. Es scheint, also ob die Ausgangsvoraussetzung einer Gegenbewegung, die sich auf das Erbe systemkritischer Ideen (wie der klassischen protest-linken Gruppen) inhaltlich und äußerlich bezieht, als lähmend empfunden wird. Man