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Verflechtungen verbunden. Manchmal greifen sie auf traditionelle Muster der Lebensführung zurück, manchmal konstruieren sie aber auch »authentische« Identitäten, die in eine Widerstandshaltung eingehen sollen. Die Erfahrungen der »Generation Greta« spiegeln diese Heterogenität. Weltweit existiert heute eine neu politisierte junge Generation, die sich nicht sicher ist, wie sie globale Politik- oder Ökologieprobleme lösen soll, die aber ihren Unmut deutlich macht. Gesellschaften erleben eine unruhige Generation, für die Bildung nur noch Ausbildung ist und als eine Vorbereitung auf den Beruf gesehen wird. Diese Generation kennt frühen Konkurrenz- und Leistungsdruck, reagiert aber nicht stromlinienförmig. Interessanterweise sind junge Menschen gerade in den erfolgreichsten Ökonomien heute nicht mehr bereit, ihre gesamte Lebenszeit Karriere und Beruf unterzuordnen. Es gibt Suchbewegungen, die nicht einfach an die Orientierungen anschließen, die von der Elterngeneration vorgelebt werden. Es existieren säkulare Grundüberzeugungen, die direkt neben den konservativen Werten stehen. Es gibt Formen der politischen Beteiligung, die als moderat und reformfreudig erscheinen. Daneben wachsen radikale Gegentendenzen, die sich mit demokratischen Grundwerten nicht einverstanden erklären wollen. Sind das die Zeichen von Sozialisation im Zeitalter der Polarisierung? Gibt es eine Generation Z und wenn ja, wer ist das?
Um zu verstehen, wie eine nachwachsende Generation heute Lebenswelten erfährt, lohnt der Blick auf das, was charakteristisch ist für die Epoche, in der heutiges Aufwachsen stattfindet. In der sozialwissenschaftlichen Diskussion ist man sich zwar einig darüber, dass die Vorstellung einer zusammenhängenden, einheitlichen Generationenerfahrung verkürzt ist. Dennoch kann man sagen, dass es durch spezifische Lebensbedingungen und