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ökologischen und politischen Nachhaltigkeit abgelehnt werden. Gegenstand und Verortung
Überlegungen zur Krisenbearbeitung tragen das zehnte und letzte Prinzip des MpR. Es ist an die vorangegangenen Prinzipien direkt angeschlossen, weil es die Aspekte bündelt, die für Sozialisationsprozesse entweder besonders neu oder aus Sicht der Persönlichkeitsentwicklung als besonders herausfordernd betrachtet werden. Die Lösung komplexer Krisenphänomene ist in den Prinzipien zur Produktion der eigenen Persönlichkeit, aber zur Gestaltungsfähigkeit im Lebenslauf bereits auf einer individuellen Ebene erörtert worden. Auf der gesellschaftlichen Ebene hängt der Modus der Krisenverarbeitung von einer gemeinsamem Gestaltungsfähigkeit ab, die auch als kollektive Form der Realitätsverarbeitung verstanden werden kann. Es ist auffällig, dass Kinder und Jugendliche ein globales Krisenbewusstsein bereits ausgebildet haben und sich dieses auch artikuliert. Dabei ist nicht entscheidend, dass Krisenphänomene heute zum Grund für eine intensivere Auseinandersetzung mit politischer Gestaltungsfähigkeit geworden sind (die vergangenen 20 Jahre zeigen das sehr eindrücklich, weil das Interesse für Politik in der jüngeren Generation immer stärker zunimmt). Mitunter ist auch das Gegenteil, der Rückzug und die Opposition, der Hang zu Populismus und einer Politik der starken Hand, ein Beispiel für die zunehmende Bedeutung globaler Krisenphänomene in den Erfahrungswelten einer heranwachsenden Generation. Die äußere Realität ist jetzt nicht nur Herausforderung der produktiven Realitätsverarbeitung auf einer individuellen, sondern auch auf der gesellschaftlichen Ebene. Hierüber sind sich junge Menschen im Klaren. Einige brechen bereits mit