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Heterogenität und gezielte Förderpolitiken
Wenn über Heterogenität, Ungleichheiten oder Diversität gesprochen wird, heißt das zugleich, über Förderpolitiken nachzudenken, die nicht diskriminieren und so gut konzeptioniert sind, um Bedarfsstrukturen genau zu treffen. Ein großer Teil der Bevölkerungsgruppen mit einem Zuwanderungshintergrund braucht diese passgenaue individuelle Unterstützung. Die Eingliederung ihrer erwachsenen Mitglieder in das Erwerbsleben und die Unterstützung der Eltern in diesen Familien bei der Betreuung und Förderung der Kinder in enger Zusammenarbeit mit Vorschul- und Schuleinrichtungen sind die effektivsten Strategien zur gesellschaftlichen Teilhabe. Da moderne Gesellschaften wegen ihrer demografischen Entwicklung auf die Zuwanderung von jungen Bevölkerungsmitgliedern aus anderen Ländern angewiesen sind, müssen sie der Förderpolitik in diesem Bereich einen hohen Stellenwert einräumen. Verringert eine Gesellschaft die wirtschaftliche und soziale Ungleichheit, wächst das Ausmaß an sozialem Zusammenhalt (Kohäsion), steigt die Bereitschaft der Mitglieder, solidarisch füreinander einzutreten, und sinkt langfristig das Niveau von Konflikten und Spannungen. Eine hohe soziale Kohäsion führt in einem Gemeinwesen zu einem erhöhten Maß an geteilten und anerkannten Werten, einer übereinstimmenden Deutung der gesellschaftlichen Verhältnisse und einem Verantwortungsgefühl für die Gemeinschaft mit der Bereitschaft zum Engagement für öffentliche Angelegenheiten. Hierdurch wird nicht nur die Persönlichkeit jedes einzelnen Gesellschaftsmitglieds gestärkt, sondern auf der gesellschaftlichen Ebene steigt gleichzeitig die kollektive Innovations- und Produktionskraft, weil die Menschen sich als Bestandteil eines Gemeinwesens empfinden. Der Sozialisation kommt hierbei eine zentrale Rolle zu, und deshalb sind